Ein Ritt auf der Museumsbahn

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Die Härtsfeld-Schättere rattert übers Viadukt und hinein in die wunderschöne Härtsfeldlandschaft.

Was der Härtsfeld-Museumsbahnverein Neresheim den Besucherinnen und Besuchern an seinem Betriebstag, 6. September, und zum Tag des offenen Denkmals am 13. September bietet.

Neresheim

Eine Gelegenheit, die allmählich zu Ende gehenden Sommerferien mit einem schönen Ausflug zu genießen, bietet sich am Sonntag, 6. September: Denn da "schättert" wieder die Härtsfeld-Museumsbahn durch die Härtsfeld-Landschaft.

"Wir haben aber noch etwas anderes für unsere kleinen und großen Eisenbahnfans auf Lager", weiß Thomas Schmeißer, der zweite Vorsitzende des Härtsfeld-Museumsbahnvereins. Der "Knaller" zum Ende der Sommerferien sei der Betriebstag eine Woche später, also am Sonntag, 13. September: Mit historischem Omnibusverkehr, der den Anschluss nach Dischingen herstellt, mit dem denkmalgeschützten Bahnhof, der zur Besichtigung geöffnet ist, und als besonderes Schmankerl wieder mit der großen Modellanlage im Maßstab 1:22,5. Der Bahnhof Dischingen sei das letzte noch ganz original erhaltene Gebäude der Härtsfeldbahn. Es gehöre dem Verein; Vereinsmitglieder haben es vor dem Verfall gerettet und restaurieren es nach und nach.

"Noch führen die Gleise nicht wieder bis zu diesem Bahnhof, aber im Modell kann man längst verschwundene Fahrzeuge, Gebäude und Szenerien wieder erstehen lassen", berichtet Schmeißer, der selbst auch Modellbauer ist. "Die Modelle sind sämtlich Fine Scale Kleinserienmodelle oder Selbstbauten, auch die Gleise vorbildnah in Code 250 mit geschraubten Schienenlaschen. Sehenswert!" Die Anreise ab Neresheim kann stilgerecht mit der Härtsfeld-Museumsbahn erfolgen.

Die Museumszüge starten am Bahnsteig Neresheim um 10:05, 11:20, 13:15, 14:35, 16 und 17:20 Uhr; zurück geht es um 10:40, 11:55, 13:50, 15:10, 16:35 und 17:55 Uhr ab Bahnhof Sägmühle.

Oldtimerbusse stellen den Anschluss nach Dischingen her. Die Besichtigung des Denkmals und der Modellbahn ist kostenfrei, nur für die Zug- oder Busfahrt muss der übliche Unkostenbeitrag entrichtet werden.

Ein Hingucker: die große Modellanlage im Maßstab 1:22,5.

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