Gediegenes Handwerk in neuer Form

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Noch fehlen die Produkte. Doch am Donnerstag ist Eröffnung. Die Neresheimer Metzgerei Hauber präsentiert sich dann ihren Kunden umfassend modernisiert, erweitert und optimiert.

Die Neresheimer Metzgerei Hauber präsentiert sich nach einem Umbau umfassend vergrößert und modernisiert. Am Donnerstag ist Eröffnung.

Neresheim

Das ist ein echter Quantensprung für uns", ist Bernhard Hauber, 38, spürbar glücklich. Seit rund sechs Jahren schon hat er seine Metzgerei in Neresheim in Sachen Produktion, Lagerung, Arbeitsabläufe, Anlieferung und alles, was so dazu gehört, umfassend erweitert, modernisiert und optimiert. "Wir wollten gediegen und überlegt von innen heraus wachsen", beschreibt er diese Schritte in der geplanten Vergrößerung seines Handwerksbetriebs.

Die Philosophie dahinter: "Wir stellen alle unsere Fleisch- und Wurstwaren selbst her. Jede Salami, jede Pastete, jeden luftgetrockneten Schinken, jedes Schwarzgeräuchertes. Es gibt bei uns nichts, was dazugekauft wird. Das ist auch ganz selten, aber wir legen allen Wert darauf", ist Hauber stolz auf das, was seine Familie hier geschaffen hat.

Seniorchef und Vater Anton Hauber, 71, hat den Laden 1984 damals weit außerhalb des Stadtgebietes gegründet. "Das war praktisch auf der grünen Wiese", freut sich Sohn Bernhard, der das Geschäft 2006 übernommen hat, heute über die Weitsicht des Firmengründers. Einige Vorteile sind auf den ersten Blick erkennbar: direkt an der Bundesstraße gelegen, gut Platz drum herum, große Parkplatzflächen und damit neben der treuen Stamm- auch viel Laufkundschaft.

Daneben ist man mit zwei modernen Verkaufswagen auch auf zahlreichen großen Wochenmärkten in der Umgebung vertreten. "Bei uns ist sicher immer alles frisch", versichert Bernhard Hauber. Rund 20 Mitarbeiter sorgen dafür, dass der Laden läuft. Bei optimaler Stimmung: "Gute Leute brauchen ein perfektes Arbeitsumfeld", ist der Chef überzeugt.

Wir stellen alle unsere Fleisch- und Wurstwaren selbst her.

Bernhard Hauber Metzgermeister

Was den Kunden erwartet

Vor sechs Monaten begann der Neubau der Verkaufsräume mit Gastrobereich, Küche und allem, was so dazu gehört. Ein paar Zahlen: Um rund 900 qm ist der Betrieb insgesamt gewachsen. Auf rund 150 qm davon erwarten die Kunden in Zukunft ein modernes Metzgerei-Fachgeschäft. Mit Schaukühlraum, SB-Bereich, viel Platz und perfekten Arbeitsabläufen vor allem auch hinter der Theke. Dazu eine Heißtheke mit Angebot von Frühstück über Snacks bis Mittagsmenü, Brotzeit und großzügigem, urgemütlichem Gastro-Bereich – inklusive großer Terrasse. "Irgendwann werden wir den ja auch aufmachen dürfen", ist Hauber optimistisch. "To-Go" geht natürlich jetzt schon. Was auffällt: Beeindruckend sind hier neben der optimalen Funktionalität vor allem auch die künstlerische, detailverliebte Architektur, Einrichtung und Gestaltung.

Fazit: ein Quantensprung. Für die Metzgerei selbst, aber auch für Stadt, Land und Leute.

Bernhard Hauber legte bei der Neugestaltung nicht nur Wert auf optimale Funktionalität, sondern auch auf künstlerische Aspekte.

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