„Im Riegel Nord I“: größtes Bauvorhaben

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Hier entsteht Neresheims neues Gewerbegebiet „Im Riegel Nord I“. Ab April 2022 soll erschlossen werden. Jetzt legte der Gemeinderat den Bauplatzpreis auf 84 Euro pro Quadratmeter Grundstücksfläche fest.ÌFoto: Heribert Andres
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Die Erschließung der neun Hektar großen Fläche soll im April 2022 beginnen. Der Gemeinderat hat den Quadratmeterpreis bereits festgesetzt.

Neresheim

Die größte Investition im kommenden Haushaltsjahr der Härtsfeldstadt ist eindeutig die Erschließung des Gewerbegebiets „Im Riegel Nord I“. Für Kanäle, Abwasserbehandlung, Erschließungsstraßen, Linksabbiegespur, Wasserleitungen etc. sind rund 5,6 Millionen Euro im Haushalt vorgesehen. Mit Grunderwerb und sonstigen Kosten kommt die Stadt auf über 7,8 Millionen Euro für das neue Gewerbegebiet.

„Das ist das größte Vorhaben des vergangenen Jahrzehnts“, sagte Bürgermeister Thomas Häfele in seiner Haushaltsrede und blickte kurz zurück: „Seit vier Jahren haben wir dafür gekämpft. Anfang April 2022 können nun die Erschließungsarbeiten beginnen. Erfreulicherweise haben wir mehr Interessenten als Fläche“.

Quadratmeterpreis: 84 Euro

Damit möglichst schnell in die Vermarkung eingestiegen werden kann, wurde ein Kommunalberatungsbüro mit der Berechnung der Bauplatzpreise beauftragt. Das Ergebnis von 84,42 Euro für den Quadratmeter im knapp neun Hektar großen Gebiet kam jetzt zum Beschluss in den Gemeinderat. Nach kurzer Diskussion wurde mit 13:4 Stimmen der Preis auf 84,00 Euro festgelegt.

Noch mehr Gewerbeflächen

Aufgrund der hohen Nachfrage wird im kommenden Jahr auch das Gewerbegebiet „Reichertstal IV“ im Teilort Elchingen mit rund 2,2 Hektar Fläche erschlossen. Dafür sind im Haushalt 2022 und 2023 rund 750 000 Euro eingeplant. Der notwendige Kanal wurde bereits 2022 Jahr für 380 000 Euro verlegt. Insgesamt investiert die Härtsfeldstadt 1,15 Mio. Euro in den Gewerbestandort Elchingen.

„Der Schwerpunkt des Haushalts liegt stark auf der gewerblichen Entwicklung der Stadt Neresheim. Dies ist essenziell wichtig, um unserem Gewerbe Entwicklungsmöglichkeiten zu geben, Arbeits- und Ausbildungsplätze zu schaffen, aber natürlich auch, um unsere Einnahmesituation zu verbessern. Und das hat es auch leider bitter nötig“, kommentierte Bürgermeister Thomas Häfele die Vorhaben in seiner Haushaltsrede.

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