In Neresheim sind die Beeren los

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Kreisfachberaterin Christiane Karger freute sich über ein sehr interessiertes Publikum.
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Christiane Karger vom Landratsamt bringt einem versierten Publikum in Neresheims Stadtgarten regionales Superfood noch viel näher

Neresheim. Keine Frage: Christiane Karger, die Kreisfachberaterin „Obst- und Gartenbau“ am Landratsamt Ostalbkreis ist in Neresheim ein liebend gerngesehener Gast. Bei vielen Projekten im Stadtgarten und im feinen neuen „Stadtgärtle“ steht sie mit Rat und Tat zur Seite. Natürlich in ganz enger und im wahrsten Sinn des Wortes auch „fruchtbarer“ Zusammenarbeit mit den Obst- und Gartenbauvereinen, dem Stadtgärtner und dem städtischen Bauhof. „Läuft super“ kann man da nur sagen.

Wer Christiane Karger noch nicht kennt: Sie hat Gartenbauwissenschaften studiert und gibt ihre Erfahrungen in der Gartengestaltung und dem Anbau von Obst und Gemüse immer gerne und mit spürbar großer Begeisterung weiter. „Vor allem auch an Hobbygärtner“ betont sie.

Beeren sind regionales Superfood.“

Christiane Karger, Kreisfachberaterin für
Obst- und Gartenbau

Genau das machte sie jüngst wieder im Neresheim Stadtgarten. Das Thema: „Die Beeren sind los“. Mit dabei: Rund 50 versierte Hobbygärtnerinnen und -gärtner. Kurzes Fazit: Bei Superstimmung und regem Austausch hat jeder etwas erfahren und gelernt. Nach einer Stunde sehr anschaulicher Theorie ging die Gruppe dann zusammen vom idyllischen Stadtgarten noch rüber in das neue „Stadtgärtle“ gegenüber vom Friedhof zu einem kleinen „Praxisteil“ mit Gesprächen und Fachsimpeleien.

Lust auf Beeren?

Ein Vorteil vieler Beeren ist der hohe gesundheitliche Wert. Sanddorn und vor allem Hagebutten sind reich an Vitamin C und übertreffen dabei Zitronen um ein Vielfaches. Weitere „Beeren-Vorteile“: Früher Erntebeginn, lange Ernteperioden, vielseitig verwertbar und meist geringer Platzbedarf im Garten. Wenn man es richtig macht. Übrigens: Auch viele Tiere, vor allem Vögel, mögen die meist süßen Früchtchen und in der Blütezeiten sind Bienen dankbar für das Angebot.

Was ist überhaupt eine Beere?

Unterschieden wird in Sammelnussfrucht und Sammelsteinfrucht. Im Prinzip ist es aber beim Essen kein so großer Unterschied. „Die kleinen Kernchen hat man schnell zwischen den Zähnen“, lacht Christiane Karger und ergänzt: „Auch Kürbis, Tomate oder Gurken sind botanisch gesehen Beeren“. Hätten Sie das gewusst?

Pflege und Düngung?

Das Wichtigste: Den Boden nicht mehr hacken, denn Beeren sind Flachwurzler und könnten dabei verletzt werden. Die meisten Beeren lieben eher „saure“ Böden. Bestes Beispiel: Blaubeeren. „Da sollte man Rhododendronerde nehmen und dazu großzügig Mulch dazu geben“, rät Christiane Karger. Natürlich ebenso wichtig: Düngen und ausreichend und regelmäßig bewässern.

Lust auf Beeren bekommen?

Ob Strauch, Stamm oder der Anbau im Beerenspalier: Auswahl, Pflege, Verjüngung, Schnitt, die Vorbeugung vor Erkrankungen und mehr ist von Sorte zu Sorte

Natürlich konnten die feinen Früchtchen auch genau in Augenschein genommen werden.

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