Krankenpflegeverein Neresheim hat neuen Namen

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In der Hauptversammlung wurden zwei Vorstandsmitglieder verabschiedet (v.l.): Vorsitzender Werner Schrezenmeier, Pfarrerin Gesine Traversari und Bernhard Werner.

Gesine Traversari und Bernhard Werner verlassen den Verein.

Neresheim. Der Krankenpflegeverein hat sich für die kommenden Jahre einiges vorgenommen. Ein Ziel: neue Mitglieder und Familien für den Verein zu gewinnen. In der diesjährigen Hauptversammlung wurde die Vorstandschaft neu gewählt: Werner Schrezenmeier bleibt der Vorsitzende; zudem wurde die Namensänderung des Vereins beschlossen, der künftig Familien- und Krankenpflegeverein Neresheim heißt.

Im katholischen Gemeindezentrum berichtete Vorsitzender Werner Schrezenmeier über die drei Vorstandssitzungen, die seit der letzten Hauptversammlung im März 2019 stattfanden. Es wurde über die Änderung des Vereinsnamens in Familien- und Krankenpflegeverein und den Flyer, der in Zusammenarbeit mit der Caritas entstanden ist, beraten. Die Maßnahmen sollen den Verein, der etwa 500 Mitglieder hat, attraktiver für junge Menschen und Familien machen. 2020 ist der Verein 45 Jahre alt geworden; jedoch gab es keine Feier wegen Corona.

„2022 hoffen wir gemeinsam mit der katholischen Sozialstation St. Elisabeth in Neresheim an der Fachausstellung NEFA teilzunehmen zu können, um für beide zu werben“ so der Vorsitzende. Er dankte allen Mitgliedern, dem Vorstand, Bürgermeister Thomas Häfele, Pfarrer Klaus Wolfmaier, Pfarrerin Gesine Traversari, der Pflegedienstleiterin Stefanie Häuser, Sozialstation-Geschäftsführer Alexander Rettenmaier, Barbara Funk und allen Mitarbeitenden der Sozialstation.

Kassiererin Heidi Knautz berichtete über die Finanzen 2019 und 2020. Die Kassenprüferinnen Ingrid Teufel und Silvia Schwenk hatten keine Beanstandungen und schlugen die Entlastung der Kassiererin vor, die die Mitglieder einstimmig erteilten.

„Insgesamt 228 Patienten werden im Pflegebereich Neresheim durch die Sozialstation in den Bereichen Nachbarschaftshilfe, Pflege, hauswirtschaftliche Versorgung und Pflegeberatung versorgt“, informierte Neresheims Pflegedienstleiterin Stefanie Häusler.

„Herausforderungen sind die Bewältigung der Coronapandemie und wer die Patienten in der nächsten Zeit betreut, da wir Personal suchen“, so Alexander Rettenmaier, Geschäftsführer der Sozialstation. „Während der ersten Welle wurden nicht notwendige Pflegeangebote eingestellt; damals gab es nur noch Grund- und Versorgungspflege; mittlerweile wurden die Angebote wieder hochgefahren, noch gibt es nicht das volle Programm.“ An jedem der vier Standorte der Sozialstation St. Elisabeth (Thannhausen, Lauchheim, Dischingen und Neresheim) gebe es eine Teststelle. Aufgrund der hohen bürokratischen Anforderungen und dem aktuell rückläufigen Testbedarf unterstütze die Sozialstation die Corona-Bürgertests im Neresheimer Hallenbad seit April – aber nur noch bis in den Juli 2021 hinein. „Immense Kosten entstanden der Sozialstation für Schutzkleidung und FFP2-Masken für die Mitarbeiter“, ergänzteRettenmaier.

Thomas Häfele hob hervor: „Der Krankenpflegeverein leistet eine wertvolle Tätigkeit für die Gesellschaft. Pflege und Pflegekräfte müssen ordentlich bezahlt werden“. Er dankte allen Vorstandsmitglieder des Krankenpflegevereins und der Sozialstation St. Elisabeth; auch für die Bürgertestungen im Ort.. „Der Krankenkrankenpflegeverein und die Sozialstation sind mit ihren Taten barmherzig“, lobte Pfarrer Klaus Wolfmaier.

Wegen ihres Umzugs scheidet die Pfarrerin Gesine Traversari als stellvertretende Vorsitzende des Krankenpflegevereins aus. Der Posten bleibt vorerst unbesetzt.

Die Wahlen: Das sind die Ergebnisse

Einstimmig wiedergewählt wurden die Vorstandsmitglieder: für Dorfmerkingen Klaus Brenner; Ohmenheim Josef Eggstein; Schweindorf Manfred Kornmann; Stetten Ingeborg Schaaf; Neresheim Werner Schrezenmeier. Für Elchingen wurde Petra Kranki neu gewählt, sie ist die Nachfolgerin von Bernhard Werner. Schriftführerin Agnes Grimbacher, die Kassenprüferinnen Ingrid Teufel und Silvia Schwenk und als Vorsitzender Werner Schrezenmeier wurden ebenso einstimmig wiedergewählt.

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