Märchen und Musical in Neresheim

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In und um Neresheim dreht sich ab diesem Wochenende alles um Märchen. Erstmals werden Touren entlang des Märchenpfads angeboten. Wer will, kann auch selbst die Runde drehen.
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Die 7. Neresheimer Märchentage starten am kommenden Sonntag, 9. April. Welche Rolle der neu geschaffene Märchenpfad sowie ein Einhorn spielen und was sonst noch geboten ist.

Neresheim

Wer in Neresheim unterwegs ist, hat sie bereits entdeckt: Elf Holzfiguren säumen die Wege im Zentrum der Stadt. Wer ihnen folgt, befindet sich auf dem Neresheimer Märchenpfad. Was es mit ihm auf sich hat? Er ist Teil der Neresheimer Märchentage, die im zweijährlichen Turnus veranstaltet werden.

„Leider musste die 7. Auflage 2020 wegen Corona ersatzlos entfallen“, sagt Bürgermeister Thomas Häfele. Doch am kommenden Wochenende beginnen sie nun, die 7. Neresheimer Märchentage. „Wir bieten ein neues und vielfältiges Programm für die ganze Familie“, versichert Bürgermeister Häfele.


Neresheimer Märchenpfad: „Die Künstlerin Hildegard Diemer stellte während des Winters mit ihrer Motorsäge elf Märchenfiguren her“, erzählt der Neresheimer Schultes. Die teils farbigen Figuren seien über einen Rundweg miteinander verbunden und bildeten gemeinsam den neuen Neresheimer Märchenpfad. „Im Rahmen der Märchentage finden zu ausgewählten Terminen Führungen statt“, informiert Häfele. Dann erzählen unter anderem Carmen Stumpf und Ute Hommel Sagen des Härtsfelds, Märchen der Natur und Geschichten, die sich vor vielen Jahren einmal in Neresheim zugetragen haben sollen. Häfele weist darauf hin, dass man den Märchenpfad auch individuell erkunden könne.

Märchenwanderung: Zur Erzähltradition von Märchen gehört das Motiv „Arm und Reich“. Immer schon gab es diejenigen, die arm am Rand der Gesellschaft lebten. Oberhalb des Dossinger Tals lebte eine solche Familie. An den Resten ihrer Hofstelle vorbei führt die Märchenwanderung für Erwachsene. Unterwegs erzählen Carmen Stumpf und Ute Hommel Märchen von Arm und Reich und von den Randgruppen der Gesellschaft.

„The Last Unicorn“: Die Liedertafel Elchingen kennt man für die Inszenierung beeindruckender Musicals. Auch in diesem Jahr geht es auf dem Marienplatz rund. Mit der KlangSchmiede Oppenweiler, dem Ensemble „Keys & Strings“ präsentieren die Elchinger „The Last Unicorn“ – eine Fantasyshow aus Musik und Tanz.

Märchen und Malen: So hat Annette Jungwirth-Heppner aus Nördlingen ihren Workshop überschrieben. Die Ausdrucksmalleiterin erzählt das Grimm-Märchen „Der Froschkönig“. Zudem dürfen die Kinder unter Anleitung ihrer Kreativität freien Lauf lassen und mit Pastell- und Ölkreiden Prinzen, Prinzessinnen und Drachen malen.

Fadenzauber: Der Repairtreff „Fadenzauber“ stellt Märchen vor, die über die Bedeutung, den Wert und die Herstellung von Kleidung erzählen. Dazu gibt es eine Ausstellung über die Anfertigung von Textilien.

„Pollux, der kleine Stern“: Puppentheater für Kinder ab 3 Jahren heißt es in der Härtsfeldhalle. Erzählt wird die Geschichte vom kleinen Stern Pollux, der eines Tages aus Versehen von seiner Schaukel im Himmel fliegt und auf der Erde landet.

Märchennachmittage für Kinder: Im Kindergarten Dorfmerkingen werden an zwei Tagen Kindern zwischen 4 und 6 Jahren Märchen erzählt. Bei einem Tischtheater geht es um „Drei Schweinchen“. Die Reise der „Bremer Stadtmusikanten“ wird gemeinsam verklanglicht.

Märchen-Erzählnachmittag: Märchenerzählerin Elke Keck nimmt ihr Publikum mit ins Märchenland im Stadtgarten. Dort begegnen die Reisenden dem Eselchen und erfahren von Hänschens Reise.

Tickets und Infos zu den einzelnen Veranstaltungen gibt es auch auf der Webseite der Stadt Neresheim; ebenso informiert die Stadt über ggf. notwendige Anmeldungen und Veranstaltungsänderungen auf ihrer Website unter www.neresheim.de/kultur.

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