Mehr Gewerbeflächen für Elchingen

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Freitagmorgen, kalt und nebelig. Trotzdem begannen (v.l.) Neresheims Bürgermeister Thomas Häfele, Markus Glöckler vom Tiefbauamt der Stadt, Elchingens Ortsvorsteher Nikolaus Rupp, Bauleiter Rainer Laible und Firmenchef Simon Haag froh gelaunt mit den Arb
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Kanalbauarbeiten im Areal „Ins Reichertstal“ sind die Grundlage für die weitere Entwicklung im Neresheimer Teilort.

Neresheim

Los ging es mit im wahrsten Sinn des Wortes „tiefgreifenden“ Baumaßnahmen am frühen und nebligen Freitagmorgen im Elchinger Gewerbegebiet „Ins Reichertstal“. Hier arbeitet die Firma Haag-Bau aus Neuler in den nächsten Wochen am neuen Schmutzwasserkanal und bindet ihn am Elchinger Hauptsammler an. Damit schafft die Stadt die Grundlage für die weitere Entwicklung sowohl was alte Flächen im Gewerbegebiet betrifft, wie auch für die vorgesehene Erweiterung des Areals, um weitere rund 2,2 Hektar.

„Die Rieseninvestition für den notwendigen Entlastungskanal hatte die Erweiterung seit vielen Jahren gebremst“, schaute Ortsvorsteher Nikolaus Rupp noch einmal kurz zurück und bedankte sich zeitgleich dafür, „dass Stadt und Gemeinderat auch außerhalb der Haushaltsplanberatungen die Dringlichkeit gesehen haben und wir jetzt endlich weiterkommen“.

Was den Ortsvorsteher besonders freut: „Von vielen örtlichen und vor allem auch jungen Firmen haben wir die Nachfrage vor allem auch nach kleineren Gewerbeflächen. Das Gewerbegebiet ist bedarfsgerecht für den Teilort“.

Rund 350.000 Euro nimmt die Härtsfeldstadt für den Lückenschluss im Kanalsystem in die Hand. Ausführende Firma ist Haag-Bau aus Neuler. Die Entwässerungsplanung hat das Stadtbauamt gemacht.

Die Kanalarbeiten im Osten des Gewerbegebietes gehen über eine Länge von rund 200 Meter. Dafür muss man zwischen 2,5 und sechs Meter tief buddeln. Keine ganz leichte Sache auf dem Härtsfeld: „Geologisch gesehen wird es in Elchingen wieder steinreich werden“, lacht Bauleiter Rainer Laible dazu und sieht aber „keine allzugroße Herausforderung“ hinter den Arbeiten. Wenn alles gut geht mit der Witterung, will man bis Weihnachten fertig sein.

„Wir erschließen mit dem Kanal die restlichen alten Flächen und schaffen gleichzeitig auch schon die Grundlage für die neuen“, stellt Bürgermeister Thomas Häfele in einer kurzen Rede noch einmal klar. Soll heißen: Am Bebauungsplan für die Erweiterung ist man dran. Im Dezember geht es im Gemeinderat in die erste Runde. Mit der 2. Runde will man im Frühjahr 2022 durch sein.

„Die Haushaltsmittel sind auch angemeldet, um die Flächen 2022 zu erschließen und dann auch gleich in die Vermarktung zu gehen.“ Angst auf den Flächen hier oder im neuen Industriegebiet „Im Riegel Nord“ sitzenzubleiben hat man trotz Corona überhaupt nicht. Eher im Gegenteil: „Die Nachfrage ist insgesamt enorm und wir haben eher zu wenig Flächen“, kommentiert der Schultes die Lage.

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