Neresheim badet in einem Blütenmeer

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Künstler aus der Region haben einen Skulpturenpfad geschaffen.

Offizieller Start in Neresheim ist am 18. Juli. Was entstanden ist, ist aber bereits sichtbar. Wie die Stadt ein großes Gemeinschaftsprojekt auf die Beine gestellt hat.

Neresheim

Blumenmeer auf dem Marienplatz, in Marktgasse und Stadtgarten. Dazu liebevoll gestaltete Arrangements, fantasievolle Projekte und schöne Motive. Zehn Künstler haben einen Skulpturenpfad mit feinen Werken geschaffen. Der großzügig neu gestaltete Stadtgarten mit Boule-Bahn, Open-Air-Bühne, Beachvolleyballfeld, Kneippanlage und neuer Infrastruktur lädt ein, den Sommer zu genießen.

"Da wurde wirklich Unglaubliches geleistet. Alle haben mit angepackt und das Ergebnis ist einfach nur großartig", fasst Bürgermeister Thomas Häfele beim Pressegespräch kurz vor Eröffnung der Sommeraktion "Blühendes Neresheim" das bisher Geleistete zusammen.

Die Grundideen hinter dem großen Gemeinschaftsprojekt: Neben der umfassenden Neugestaltung des Stadtgartens dort auch naturnahe Projekte zu machen, die dauerhaft bleiben.

Außerdem sollte die ganze Innenstadt aufgewertet, attraktiver gemacht und verschönert werden. Dafür haben alle angepackt: Vereine, Firmen, Privatleute und allen voran der städtische Bauhof, geleitet von Andreas Löffler und Stadtgärtner Klaus Siegl, ohne die das Projekt nicht so perfekt gelaufen wäre. Dabei kannte Kreativität wahrlich keine Grenzen.

Und es gibt auch einen roten Faden: So zieht sich das "Härtsfeld" als Leitthema durch die Aktion. Angefangen beim "Wanderschäfer" bis zur "Wiese im Wandel" durch die NABU-Gruppe Härtsfeld wird das Thema an vielen Stationen in verschieden Varianten aufgegriffen. Dazu gibt es thematische Variationen von Bienenlehrpfad über Bauerngarten bis zur "Entspannung gegen Stress" und auch "Wasser auf dem Härtsfeld" wird mit seinen Quellen und der Karstlandschaft zum Beispiel beim "Neresheimer Brünnle" aufgegriffen.

Das alles kann jetzt mit Muße im Sommer in Neresheim entdeckt werden. Die Pflege der Arrangements ist geregelt: Das erledigen die "Erschaffer". Gießen übernimmt die Stadt und hat dafür Ferienjobber eingestellt.

"Eigentlich wollten wir jeden Tag eine Veranstaltung bieten. Wegen Corona müssen wir nun eben improvisieren", blickt Benjamin Zierold, der Kulturbeauftragte der Stadt, auf die geplanten Alternativ-Aktivitäten.

"Musik im Grünen" heißt der neue Leitgedanke, auch kleine Workshops, "Treffpunkte" mit und zu verschiedenen Themen und Achtsamkeits- und Entspannungsübungen soll es geben. "Wir haben viele Ideen", freut sich Zierold auf den Sommer. Außerdem lädt allein schon der neue Stadtgarten zum Verweilen, Sport machen und Entspannen an.

Nicht zu vergessen: Zum ersten Mal gibt es dort an drei Tagen in der Woche Bewirtung. Die übernimmt das Ristorante Salento mit Kaffee, Kuchen, Eis, Getränken und – je nach Situation und Besuch – auch mit Pizza und mehr.

Neresheim blüht.
Der Wanderschäfer passt gut auf.
Oase der Erholung, der "neue" Stadtgarten. Doch es gibt auch Raum für Sport und Veranstaltungen.

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