Nur ein ganz kleines Ulrichsfest

  • Weitere
    schließen
+
Rund 200 Dehlinger feierten in diesem Jahr mit einem Hochamt vor dem Ulrichsbrunnen ihr Patroziniumsfest.

Wie Dehlingen in diesem Jahr sein Patrozinium feiert.

Neresheim-Dehlingen. "Wir sind sehr froh, dass wir es überhaupt so machen können", sieht Mitorganisator Paul Wöhrle das Positive an der Situation.

Trotzdem: Kein Gottesdienst in der Kirche, keine Prozession, keine Segnung der Pferde. Auch das so beliebte gemeinsame Mittagesessen und Kaffeetrinken fiel den Bestimmungen der Coronakrise zum Opfer.

"Wir hatten zuerst noch an einen kleinen Sektempfang gedacht, doch das haben wir dann auch sein gelassen", bemerkt Sonja Puscher, die 2. Vorsitzende des Dehlinger Kirchengemeinderates noch dazu.

Umso feierlich mutete dann das Hochamt im Freien direkt vor dem Ulrichsbrunnen an, das natürlich streng nach den aktuellen Vorschriften zum ersten Mal auch vom neuen Neresheimer Pfarrer Klaus Wolfmaier gehalten wurde. Als Gastprediger war dazu Dekan Robert Kloker aus Schwäbisch Gmünd geladen.

Noch ein Manko: Das Singen der Gemeinde war auch nicht erlaubt. Dazu kam die Freigabe der Diözese einfach zu kurzfristig.

So sorgten Organistin Sybille Hauber am Keyboard zusammen mit Silja Pusher und Daniel Wöhrle für die musikalische Umrahmung des Hochamtes, mit dem die Dehlinger "ihr" Fest feierten. Den Altarschmuck dazu hatte einmal mehr die Jugendgruppe gestaltet.

Zurück zur Übersicht: Neresheim

Mehr zum Thema

WEITERE ARTIKEL