Pläne für eine neue Maschinenhalle in Weilermerkingen

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In Weilermerkingen soll gebaut werden.
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Landwirtschaftliches Unternehmen im Neresheimer Teilort will expandieren.

Neresheim. Im Neresheimer Ortsteil Weilermerkingen planen die Familien Bittlingmaier und Winkler, ihr Lohnunternehmen zu erweitern. Damit einhergehen soll auch die Übergabe des familiengeführten Unternehmens am bestehenden Standort am südöstlichen Ortsrand des Dorfes. „Zur Realisierung ist ein vorhabenbezogener Bebauungsplan erforderlich. Im vergangenen Monat hat sich bereits der Technische Ausschuss mit den Plänen befasst und Bedenken angemeldet. Jetzt erläuterte Kerstin Schnalzger vom G + H Ingenieur-Team die angestrebten Änderungen.

Anlass für die Erweiterung seie die positive wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens. Infolge dessen reiche der Platz in den Gebäuden nicht mehr aus. Im Zuge der Weitergabe des Unternehmens an die nachfolgende Generation solle zudem Wohnraum für die Inhaber auf dem Gelände entstehen. Um den Betrieb in Zukunft breiter aufzustellen, reiche man jetzt entsprechende Pläne ein.

Was die Räte wissen wollen

Weshalb die geplante Maschinenhalle so groß dimensioniert sei, wollte Raphael Kaim von den Grünen wissen. Für die Begründung erteilte Bürgermeister Thomas Häfele dem Sprecher der Familien das Wort. Peter Winkler erläuterte, dass die landwirtschaftlichen Maschinen, wie etwa ein Mähdrescher, immer größer würden. Das Unternehmen habe 2019 bereits eine Halle gebaut. „Die ist inzwischen schon wieder voll“, sagte Winkler. Er fügte mit Blick auf die Zukunft des Betriebs an, dass die vorliegenden Pläne großzügiger bemessen seien, um „in fünf Jahren nicht wieder an der gleichen Stelle zu stehen“.

Für die Freien Wähler stellte Waltraud Brenner den Antrag, das „Gewerbegebiet so pauschal nicht zuzulassen“. „Das hat sonst Vorbildcharakter für künftige, ähnliche Vorhaben“, sagte sie. Anstoß nahm die Freie-Wähler-Sprecherin unter anderem an den Mitarbeiter-Wohnungen. Während der Antrag Brenners nach mehr Informationen und damit auf eine Vertagung des Beschlusses mit einer deutlichen Mehrheit von neun zu fünf Stimmen abgelehnt wurde, votierten die Gemeinderäte am Ende für den Aufstellungsbeschluss.

Zuvor hatte allerdings Bürgermeister Thomas Häfele darauf hingewiesen, dass im laufenden Verfahren der Planung jederzeit Änderungen eingebracht werden könnten.Ulrike Schneide

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