Schloßstraße in Ohmenheim eingeweiht

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Am Samstag wurde die Schloßstraße in Ohmenheim offiziell freigegeben. Mit dabei waren (v.l.) Ortsvorsteher Manfred Reimer, die Bundestagsabgeordnete Margit Stumpp, der Landtagsabgeordneten Winfried Mack, Bürgermeister Thomas Häfele und Landrat Dr. Joachim Bläse. 
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In Ohmenheim wurde die Schloßstraße für 2,9 Millionen Euro über und unter der Erde komplett erneuert.

Ohmenheim. Am Samstagnachmittag ist im Neresheimer Teilort Ohmenheim die vollständig erneuerte Bereich Schloßstraße/Holzgasse mit einem kleinen Festakt offiziell freigegeben worden. „Junge Familien sollen wieder zu uns kommen und wir müssen ihnen zeigen, hier hast du alles. Für die Attraktivität des ländlichen Raumes brauchen wir solche Wohnumfeldmaßnahmen“, lobte Landrat Dr. Joachim Bläse dabei Energie und Hartnäckigkeit der maßgeblich Verantwortlichen in Kernstadt und Teilort. Namentlich Ortsvorsteher Manfred Reimer und Bürgermeister Thomas Häfele hob Bläse hervor - und in der Tat: Die Ohmenheimer Ortstraße ist ein wahres Schmuckstück geworden. Mit rund 2,9 Millionen ist es das größte Neresheimer Projekt der letzten Jahre.

Dem Ortsvorsteher ist das Herz aufgegangen“

Landrat Dr. Joachim Bläse

In vier Bauabschnitten wurde dabei seit dem Baubeginn Mitte 2019 praktisch alles neu gemacht, was man neu machen kann. Unter der Erde waren das Kanal, Wasser, Beleuchtung, Flatliner, Strom und Gas. Über der Erde die Fahrbahn und alles, was so dazu gehört. „Besonders freuen mich dazu die Grünanlagen mit Sitzgelegenheiten und die Ladestation für E-Bikes“ ergänzte Bürgermeister Thomas Häfele bei seiner Eröffnungsrede die eindrucksvolle Aufzählung der Maßnahmen. Dazu die abschließende Beurteilung vom Schultes in Sachen Kosten: „Ein rundum gelungenes Projekt bei dem der Kostenrahmen eingehalten wurde“. 2,5 Millionen entfielen dabei auf die Schloßstraße. 400.000 auf die Holzgasse. „Wir sind dabei auch nicht allein gelassen worden“, führte Häfele weiter aus. Soll heißen: Aus dem ELR-Topf für die Entwicklung des ländlichen Raumes gab es 216.000 Euro, aus dem Ausgleichstock 60.000 und dazu vom Land noch einen Zuschuss von 280.000 Euro für die Abwasserbeseitigung. „Wir haben viel bekommen. Trotzdem war es nicht einfach zu stemmen“, schloss der Bürgermeister seine Eröffnungsrede die er mit den Worten „das ist ein ganz besonderer Tag für Ohmenheim“ begonnen hatte. Nicht zu vergessen dabei: Auch die eigentliche Ortsdurchfahrt wurde unlängst saniert und im Bereich um den Neresheimer Teilort herum sind viele Straßenbeläge saniert worden. 

Nach dem Bürgermeister blickte Ortsvorsteher Manfred Reimer spürbar bewegt noch einmal kurz auf den Werdegang zurück. „Schon 1998 hatte der Ortschaftsrat in Ohmenheim das erste Mal die Sanierung der Schloßstraße für den mittelfristigen Haushalt angemeldet“, führte er aus und manch Besucher horchte erstaunt auf. Doch Schnee von gestern: „Wichtig ist, dass junge Familien erkennen, dass der ländliche Raum lebenswert ist und sich auf die Heimat besinnen wenn es darum geht, Familien zu gründen“, nahm die Bundestagsabgeordnete Margit Stumpp die Worte des Landrats auf und „man sieht deutlich, dieser Ort hat Zukunft“, bestätigte auch der Landtagsabgeordnete Winfried Mack. Dann ging es zu den Klängen der örtlichen Maimusikanten unter Leitung von Silvia Freihart einmal die schöne neue Schloßstraße entlang. Wie gesagt: Ein ganz besonderer Tag für Ohmenheim.
 

Hohe Attraktivität: Zwei Grünflächen als „Räume für Begegnung“ verschönern in Ohmenheim jetzt den Bereich der Schloßstraße.
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