Starke Premiere im Sonnenuntergang

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„Seven Sins - Acoustic Experience“: Das sind auch Cajon, 2 Gitarren, Bass, Gesang männlich und weiblich und Violine. Stark.
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In der Reihe Kultur im Stadtgarten zelebrieren „Seven Sins“, sieben echte Ostalb-Rocker, eine erstaunliche „Acoustic Experience“ in Neresheims Stadtgarten. .

Neresheim

Seven Sins - Acoustic Experience“ war angesagt am Freitagabend auf der Bühne in Neresheims Stadtgarten. Nie gehört? „Wir spielen querbeet die Rockgeschichte durch“, antwortet Leader Tobi Koch (40) aus Aalen auf die Frage nach dem Repertoire der offiziell eigentlich ganz jungen Band. Sehr jung. Genau gesagt war am Freitagabend sogar Premiere.

Ursprünglich getroffen haben sich die sieben Musiker mal zu einem gemeinsamen Auftritt bei einer ganz großen Geburtstagsfeier im Bekanntenkreis. „Viel zu schade, dass wir das wieder fallen lassen“, hieß es dann und heraus kam die neue Formation.

„Wir spielen alle in bekannten Bands. Wer in der Rock-Metall-Szene zu Hause ist, wird das eine oder andere Gesicht sicher kennen“, beschreibt Tobi die Gruppe. Aus Aalen, Nördlingen und vor allem aus Neresheim kommen die Musiker. So war es für sie im Stadtgarten auch ein echtes Heimspiel. Wie geschaffen für den offiziell ersten Auftritt also. Spürbar dabei: Das sind alles Rock-Profis. Durch und durch mit der Szene verbunden.

Routiniert interpretiert wurden Nummern, die jeder irgendwo schon gehört hat. Deren Titel aber sicher auch nicht jedem sofort geläufig sind. „Under the Bridge“ von den Red Hot Chili Peppers zum Beispiel. Cajon, zwei Gitarren, Bass, Gesang männlich und weiblich und Violine sind zu hören. Speziell letztere gibt so den ganz Kick.

Das kam alles ziemlich gut an bei der „Premiere“. Dazu ein feiner Sonnenuntergang im Stadtgarten und Bewirtung durch das „Café Meyer“. Da war die Richtung am Freitagabend ganz klar definiert: Stimmung und relaxen war angesagt. So wurde schon der ausgiebige Soundcheck der Band mit Applaus gefeiert. Dass das Konzert ein wenig später anfing? Geschenkt. Hauptsache, die Band war da.

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