Weber übernimmt das Hauptamt

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Christine Weber.
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Mitte Juni ist Stabwechsel im wichtigsten Amt von Neresheim. Die neue Leiterin Christine Weber beantwortet vier Fragen.

Neresheim

Christine Weber übernimmt das Hauptamt der Stadt Neresheim. 44 Jahre alt, in Bopfingen-Aufhausen aufgewachsen, nach dem Studium nach Neresheim gezogen. Sie lebt heute mit ihrem Mann in Dorfmerkingen. Privat liebt sie die Musik, spielt beim örtlichen Musikverein und den Vollblutmusikanten. Sie reist gerne und liest, wenn es die Zeit noch zulässt.

Beruflich ging sie nach dem Abitur zum Studium an die Hochschule nach Kehl und sammelte dabei während der verschiedenen Praktika erste Erfahrungen in Sachen Verwaltung unter anderem am Rathaus in Lauchheim. Erste Stelle nach dem Studium war das Landratsamt Heidenheim, dort war sie im Sozial- und anschließend im Jugendamt tätig. Ihre Diplomarbeit machte die Diplom-Verwaltungswirtin FH über das Thema „Kommunalwahlen“ und hat ihr Wissen unter anderem in Sachen Kommunalpolitik auch schwerpunktmäßig vertieft.

„Gemeindegrößen wie Lauchheim mit der engen und persönlichen Zusammenarbeit in der Verwaltung und die vielfältigen Aufgaben im Hauptamt gefallen mir sehr gut.“ Perfekt passte da die Stellenausschreibung für die Stellvertreterstelle im Hauptamt Neresheim im Sommer 2001. Seit Januar 2002 arbeitet Weber mit Hauptamtsleiter Klaus Stiele.

Was steht in den nächsten Wochen an?

Christine Weber: Klaus Stiele geht am 18. Juni in den Ruhestand und er wird eine große Lücke reißen. Er ist ein toller Chef und Kollege und hat irgendwie über allem seine Hand gehalten. Ich habe sehr viel von ihm gelernt und bin froh, dass ich gut vorbereitet auf diese wichtige Stelle komme. Sehr dankbar bin ich, dass Bürgermeister und Gemeinderat schon früh personell die Weichen gestellt haben. Meine Stellvertreterin Vanessa Grimminger ist seit März da und konnte sich schon einarbeiten.

Worauf freuen Sie sich?

Wenn man früh ins Rathaus geht, weiß man nie, was auf einen zukommt. Hauptamt ist spannend und immer sehr abwechslungsreich. Wir sind ja irgendwie auch Mädchen für alles und das ist durch die Pandemie noch vielfältiger geworden.

Was sind jetzt die Schwerpunkte?

Mit dem Abflachen der Pandemiewerte wird es einen Riesenaufbruch geben. Es müssen Hygienekonzepte und Öffnungsschritte bewältigt werden. Die Vereine möchten wieder trainieren, die Schwimmbäder öffnen und vieles, vieles mehr.

Was sind die wichtigsten Herausforderungen für die Zukunft?

Ganz klar die Digitalisierung mit E-Government, E-Akte oder Service-BW und einigem mehr. Das alles mit unterzubringen wird ein großer Punkt für das Hauptamt sein und ich glaube, die Aufgaben werden noch vielfältiger. Auf alle Fälle wird es sehr spannend.

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