Wie die „Vollblutmusikanten“ ihr Zehnjähriges in Elchingen feiern

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Die Vollblutmusikanten im Jahr 2019 als sie sich den Europameistertitel holten.
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Das Ensemble um Dirigent Hermann Rupp ist am Samstag, 23. April, zu Gast im Musikantenstadl.

Neresheim. Sie machen böhmisch-mährische Musik und sind damit über die Region hinaus bekannt: die Vollblutmusikanten um Kapellmeister Hermann Rupp. Jetzt kann man sie wieder live erleben. Im Jubiläumsjahr. Am Samstag, 23. April, im Musikantenstadl in Elchingen.

Anlass für das Konzert sind zehn Jahre Vollblutmusikanten. „Deshalb werden wir mit unserer Musik an diesem Abend einen Querschnitt über die vergangenen zehn Jahre bieten“, sagt Kapellmeister Hermann Rupp. Vor allem werde böhmische Blasmusik zu hören sein. „Mit dabei ist auch das Gesangsduo Andrea Bühler und Frank Hosch“, verspricht Rupp, um dann gleich über das vergangene Jahrzehnt zu sprechen.

Mit dabei ist auch das Gesangsduo Andrea Bühler und Frank Hosch.“

Hermann Rupp, Dirigent der „Vollblutmusikanten“

Die Idee für ein solches Ensemble entstand im Herbst 2011. „Als wir dann im Frühjahr 2012 in der Mühlenscheune in Oberkochen spielten, hatte keiner gedacht, dass wir zehn Jahre später nun an dieser Stelle stehen, an der wir heute sind“, sagt Rupp. Der „Stern am Blasmusikhimmel“, wie Rupp die Vollblutmusikanten gerne bezeichnet, fing an zu leuchten. Das erste Album „Jetzt geht's rund“ erschien, 2016 folgte die CD „VollBlut“. „Gekürt wurde das alles durch die beiden Europameister-Titel und dem Album „Lebenslinien“ im Jahre 2020“, erinnert Rupp, dem der Gewinn der EM sehr viel bedeutet. Wegen der Pandemie sind die Musiker um Dirigent Rupp noch immer amtierende Europameister der böhmisch-mährischen Blasmusik.

Das jüngste Album in der zehnjährigen Geschichte von „Vollblut“ hebt Dirigent Rupp heraus. Zum einen sei die CD benannt nach der Polka „Lebenslinien“, die aus der Feder von Rupps Weggefährten Lukas Bruckmeyer stammt. „Zudem ist Musik ein Teil unseres Lebens, aus der wir Impressionen enger Freundschaft, Spielfreude und Stimmung ableiten, woraus Lebenslinien entstehen“, so Rupp.

VollBlut und Fegerländer

Die Moderation des Konzerts am Samstag, 23. April, 19 Uhr (Einlass 18 Uhr), übernimmt Lukas Bruckmeyer, Kenner der Blasmusikszene und Humorist. Gekürt wird der Abend mit „Walter Grechenig und seinen Fegerländer Musikanten“ aus Österreich, die, wie kaum eine andere Kapelle, Böhmische Blasmusik mit modernem Schlager und Big-Band-Sound kombiniert.

Sitzplatzkarten für das Konzert im Musikantenstadl gibt's unter www.reservix.de online; Einlass 18 Uhr, Beginn 19 Uhr; warme Küche; Infos gibt's unter www.vollblutmusikanten.de online.

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