Wo das Härtsfeld sommerlich blüht

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"Blühendes Neresheim": Das Eröffnungsband durchschnitten auf dem Marienplatz (v.l.) Landtagsabgeordneter Winfried Mack, Landrat Klaus Pavel, Bürgermeister Thomas Häfele und die Bundestagsabgeordneten Leni Breymaier, Margit Stumpp und Roderich Kiesewetter. Der "Startschuss" dazu kam von der Bürgerwehr mit einer lauten Salve.

Was Neresheim mit überragendem bürgerschaftlichem Engagement Großes auf die Beine gestellt hat. Eröffnung von "Blühendes Neresheim" coronabedingt mit 60 Gästen.

Neresheim

Zuerst ein dicker Wermutstropfen inmitten der Superlative: "Wir wollten eigentlich ein Wochenende lang mit allen feiern, die mitgemacht haben." Mit diesen Worten eröffnete Bürgermeister Thomas Häfele am Samstag die Gemeinschaftsaktion "Blühendes Neresheim".

Letztendlich zeigten sich die Verantwortlichen aber froh, dass immerhin ein kleiner Festakt mit 60 geladenen Gästen möglich war – unter ihnen Landrat Klaus Pavel, die Bundes- und Landtagsabgeordneten Leni Breymaier, Margit Stumpp, Roderich Kiesewetter, Winfried Mack sowie Vertreter der Institutionen, Vereine und Künstler.

Und alle zeigen sich beeindruckt – nicht zuletzt Bürgermeister Thomas Häfele. "In den vergangenen Wochen und Monate haben die Vereine, Firmen und die Vielzahl der ehrenamtlich Engagierten Überragendes geleistet", sagte der Schultes.

Ein Überblick: Rund 15 000 Pflanzen wurden gepflanzt, 14 große Natur- und Blumenbeete angelegt, der gesamte Stadtgarten mit Wegen, Infrastruktur, Strom, Wasser und Internet versehen. Eene Veranstaltungsbühne entstand, die später zu einem "Grünes Trauzimmer" werden soll, Beachvolleyballfeld und Bouleanlage wurden restauriert, der Eingangsbereich wurde neu angelegt – dazu ein Skulpturenpfad mit mittlerweile 22 Kunstwerken integriert.

"Wir wollten den Stadtgarten wachküssen. Das haben wir super umgesetzt", begann Häfele dann seine Dankesworte.

Ich eröffne hier die Kreisgartenschau 2020.

Klaus Pavel Landrat

Ein lautes "Bravo" als Lob

Die Zusammenfassung des Danks – dazu ein lautes "Bravo": Ohne Stadtgärtner Klaus Siegl und die versierten Macher vom Bauhof wäre das Ganze wohl nicht so gelaufen, wenn überhaupt.

Große Hilfe kam von Christiane Karger, der Kreisfachberaterin für Obst- und Gartenbau im Landratsamt Ostalbkreis; ebenso von der Künstlerin Maria Schwarz-Fried, die die Idee und die Organisation des Skulpturenpfades einbrachte.

Das wohl größte Lob spendete Landrat Klaus Pavel, der auch im Namen der Abgeordneten sprach und sagte: "Ich glaube nicht, dass ich Vergleichbares schon im Ostalbkreis gesehen habe, sieht man mal von den Landesgartenschauen in Schwäbisch Gmünd und im Remstal ab. Neresheim habe ein absolutes Glanzlicht geschaffen. "Darauf dürfen die Stadt und ihre Bewohner stolz sein." Seine Anregung dazu: Was die Remstalgemeinden geschaffen haben könnte doch auch auf dem Härtsfeld möglich sein. Vielleicht so im Jahr 2032. "Neresheim ist klasse", sagte Pavel und schnitt dann zusammen mit Bürgermeister Häfele die große "Blühendes Neresheim"-Torte an. Das alles bei strahlendem Härtsfeldwetter im "wachgeküssten" Neresheimer Stadtgarten. Das ist einmal mehr ein schönes Sommermärchen.

Coronabedingt leider nur in ganz kleinem Kreis. Die Eröffnung von "Blühendes Neresheim" sollte eigentlich ein ganzes Wochenende lang gefeiert werden.
Eine leckere Torte gab es zur Premiere der Aktion in Neresheim.

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