Neues Café eröffnet in Auernheim

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Thomas Winger und Regina Werner haben zusammen mit ihren Töchtern in Auernheim ihr Hofcafé "Beste Zeit" eröffnet.

Die Familie Winger-Werner belebt in Auernheim mit ihrem Hofcafé "Beste Zeit" die Dorfkultur neu.

Nattheim-Auernheim Es ist ein Fleckchen zum Verlieben geworden. Im Hinterhof ihres Geburtshauses in Auernheim in der Johann-Reiter-Straße hat Regina Werner mit Ehemann Thomas Winger und den Töchtern Franziska, Maria und Annika ein heimeliges Hofcafé eingerichtet. "Gute Zeit" heißt es und ist vorerst jeden Samstag und am ersten Sonntag im Monat jeweils am Nachmittag geöffnet. "Wir schauen einfach mal, was daraus wird", blickt Regina Werner voll Freude in die Zukunft.

Der Traum vom eigenen Café lebt schon lange in den beiden. Konkret wurde es 2018 bei einem Italien-Urlaub. Doch die Grundlage war viel banaler: Kurz vorher wurde die Dorfstraße saniert und in diesem Zusammenhang konnte ein Wasseranschluss in die Nebengebäude des großen, ehemaligen landwirtschaftlichen Anwesens gelegt werden. Auf dieser zwingend notwendigen Grundlage und mithilfe des europäischen LEADER-Programms für die Entwicklung ländlicher Räume konnte der Traum wahr werden.

Natürlich war es nicht so einfach, wie es klingt. Auflagen waren zu erfüllen, viel Formalitäten und Bürokratie gab es auch. Vor allem aber haben alle kräftig mit angepackt und letztendlich dieses Kleinod geschaffen. Es steckt viel Familienkreativität darin.

Drinnen riecht es verführerisch nach frischem Kaffee. In der Vitrine locken selbst gebackene Kuchen und Torten: "Die Eier dafür legen unsere Hühner. Obst und Beeren kommen meist aus unserem Garten. Wir achten auf regionale und biologisch erzeugte Zutaten und vor allem auch auf fairen Einkauf", versichert Regina Werner dazu.

Das gilt vor allem für den hervorragenden Kaffee, der bald über eine Manufaktur in Leipzig im Direktvertrieb aus Nicaragua bezogen werden soll.

Noch ein kurzer Rundumblick: Ein kleiner Kaminofen sorgt für Gemütlichkeit. Eine Holztreppe führt nach oben. Dort gibt es auch ein Sofa und Kinder haben Platz zum Spielen. Im Sommer stehen draußen die Sonnenschirme.

Momentan bremst Corona. Trotzdem ist ein Kulturprogramm anvisiert. Als Auftakt "familienintern" mit der jungen Autorin Maria, die zusammen mit ihrer Schwester Annika singt und liest. Später soll es auch gemeinsame "Kulturessen" und mehr geben. "Doch wie es sich entwickelt, wird man sehen", wiederholt Regina Werner glücklich. Sobald es konkrete Veranstaltungstermine gibt, wird die SchwäPo diese ankündigen.

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