Neustart bei der CDU Waldhausen

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Beim Scheunenfest der CDU Waldhausen wird Jo Brenner (5. v.r.) verabschiedet. Foto: privat

Beim Scheunenfest in Hohenberg wird Herbert Brenner als Ortsvorsitzender verabschiedet.

Aalen-Waldhausen. Waldhausen ist ein Ort des Ehrenamts. Hier wird Gemeinschaft und Zusammenhalt gelebt“, so begrüßt Felix Schneider die Gäste des CDU-Scheunenfest bei der Familie Buchstab in Aalen-Hohenberg. Schneider, der 27 Jahre alt und seit 10 Jahren Mitglieder der Jungen Union ist, wird sich bei der kommenden Jahreshauptversammlung der CDU Waldhausen als Vorsitzender zur Wahl stellen und möchte den Neustart der CDU Waldhausen gestalten und auf den Weg bringen. Er lade alle ein mitzumachen, die sich in Waldhausen politisch interessieren und Waldhausen weiter voranbringen wollen, so Felix Schneider.

Zuvor wurde aber der bisherige Vorsitzende Herbert „Jo“ Brenner gebührend geehrt und verabschiedet. Der Landtagsabgeordnete Winfried Mack, der gemeinsam mit der CDU Waldhausen und der Jungen Union Aalen zum Scheunenfest eingeladen hatte, würdigte die Verdienste Brenners und seines Stellvertreters Georg Buchstab für Waldhausen. Brenner war seit 2006 Ortsvorsitzender der CDU Waldhausen und ist bereits seit 35 Jahren für die CDU im Ortschafts- und Gemeinderat und viele Jahre auch im Kreistag. Mack erinnerte, auch im Namen des CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Thomas Wagenblast, an die vielen gemeinsamen Veranstaltungen, an die große Unterstützung in den Wahlkämpfen und den großen Einsatz Herbert Brenners für „sein Waldhausen“.

Brenner setze sich für seine Überzeugungen auch bei Gegenwind ein, wie für den Windkraftpark, der heute für Aalens Klimaneutralität entscheidend sei, so Winfried Mack. Der Landtagsabgeordnete sieht das Gewerbegebiet, für das sich Herbert Brenner stark machte, als entscheidend für die gute Entwicklung des Teilorts an. „Starke Ortschaften brauchen auch Handel, Handwerk und Gewerbe und natürlich ein starkes Ehrenamt – in den Vereinen, aber auch in der Politik“, betont Mack. Nur wenn sich die Bürgerinnen und Bürger auch politisch engagieren, würde das kommunale System weiterhin funktionieren. Das bekräftigte auch Herbert Brenner: „Wir brauchen Menschen in der Politik, die vernetzt sind, die den Ort kennen, die sich in den Vereinen engagieren. Nur so weiß man, wo der Schuh drückt und wie man Waldhausen und Aalen voranbringen kann. In der CDU sind alle herzlich willkommen mitzumachen.“

In einer gemeinsamen Diskussion mit den Gästen stellten Felix Schneider und Winfried Mack auch das Ehrenamt in den Fokus und freuten sich über den Impuls des Feuerwehrkommandanten von Ebnat und Waldhausen, Daniel Dambacher, der die geplante Ehrenamtskarte des Landes und die Ehrenamtspunkte bei der Bauplatzvergabe als starkes Zeichen für das Ehrenamt sehe. Große Kritik wurde an der Gasumlage geübt, die Winfried Mack als unsozial kritisiert. Einig waren sich die Anwesenden, dass die Atomkraftwerke weiterlaufen müssten, um die Grundlastfähigkeit des Stromnetzes auch im Winter zu gewährleisten und dass es dringend Steuersenkungen brauche, um besonders Gering- und Normalverdiener und Familien zu entlasten, die sich die teuren Energie- und Lebensmittelkosten nicht mehr leisten könnten.

„Wir müssen wieder zu den Grundlagen der Sozialen Marktwirtschaft zurück. In einer Inflation braucht es Steuersenkungen und systemrelevante Unternehmen werden vom Staat gerettet und nicht von den Kunden“, fasst Winfried Mack die Diskussion zur aktuellen politischen Lage zusammen.

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