Regionale Hotspotregelung im Landkreis Dillingen

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Das Kreisimpfzentrum in Aalen während der Pandemie 2020/2021.

Bayernweite „Rote Krankenhausampel“ erreicht. Neue Regelungen ab diesem Sonntag.

Für den Landkreis Dillingen an der Donau greift ab Sseit diesem Samstag, 6. November, die in der neuen 14. Bayerischen Infektionsschutzmaßnamenverordnung verankerte regionale Hotspotregelung. Damit gelten ab Sonntag wegen Erreichen der „roten Krankenhausampel“ neue Regelungen, die Verschärfungen in allen Lebensbereichen zur Folge haben. Das teilt das Landratsamt Dillingen am Samstag mit.

Grund dafür ist, dass die 7-Tage-Inzidenz bereits seit mehreren Tagen deutlich über 300 und Stand 6. November bei 495 liegt. Zudem hat die Belegung der Intensivbetten im Bereich der Integrierten Leitstelle den maßgeblichen Wert von 80 Prozent weit überschritten.

Im Landkreis Dillingen gelten somit ab Sonntag, 7. November folgende Regelungen:

3G wird zu 2G

Zutritt nur für Geimpfte oder Genesene - Beispiele:

  • öffentliche und private Veranstaltungen bis 1.000 Personen in nichtprivaten Räumlichkeiten, Sportstätten, Fitnessstudios, Kulturbereich mit Theatern, Kinos, Museen, Ausstellungen, zoologische und botanische Gärten
  • Freizeiteinrichtungen einschließlich Bädern, Thermen, Saunen, Solarien, Seilbahnen und Ausflugsschiffen, Führungen, Schauhöhlen und Besucherbergwerke, Freizeitparks, Indoorspielplätze, Spielhallen
  • Anbieter, Veranstalter, Betreiber, Beschäftigte und ehrenamtlich Tätige, der vorstehend genannten Betriebe und Veranstaltungen, die weder geimpft noch genesen sind und Kundenkontakt haben, müssen an mindestens zwei Tagen pro Woche über einen PCR-Test verfügen.
  • Darüber hinaus gilt, dass in den vorstehenden Bereichen Kinder die das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, Zutritt haben, und sonstige Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, Zutritt haben, wenn sie dies vor Ort durch Vorlage eines schriftlichen ärztlichen Zeugnisses im Original nachweisen und über einen PCR-Test verfügen, der nicht älter als 48 Stunden ist.

3G wird zu 3G plus

Zur Gastronomie, zu Beherbergungsunternehmen und körpernahen Dienstleistungen, die keine medizinischen, therapeutischen oder pflegerischen Leistungen sind, haben nur Personen Zugang, die geimpft, genesen oder mit einem PCR-Test getestet sind.

3G plus wird zu 2G

Der Zutritt zu Clubs, Diskotheken und vergleichbaren Freizeiteinrichtungen sowie in der Gastronomie mit Vordergrundmusik sowie mit Tanz ist nur Personen gestattet, die geimpft oder genesen sind.

3G bleibt 3G

Zu Hochschulen, außerschulischen Bildungsangeboten einschließlich der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung, Musikschulen, Fahrschulen und Erwachsenenbildung sowie Bibliotheken und Archiven haben nur Personen Zugang, die geimpft, genesen oder getestet sind, wobei ein POC-Antigentest oder ein Selbsttest genügt.

3G für Betriebe

Die Zugangsregelung „3G“ (einfacher Schnelltest zweimal pro Woche genügt) gilt in Betrieben mit mehr als 10 Beschäftigten einschließlich des Inhabers für alle Inhaber und Beschäftigten, die während ihrer Arbeit Kontakt zu anderen Personen haben können (egal ob zu den Kunden, anderen Beschäftigten oder sonstigen Personen). Ausgenommen von der Testnachweispflicht sind der Handel und der öffentliche Personennah- und fernverkehr sowie die Schülerbeförderung.

FFP2-Maskenpflicht

In allen Bereichen, in denen bisher der medizinische Mundschutz ausreichend war, ist nunmehr die FFP2-Maske verpflichtend.

Maskenpflicht an Schulen nach den Ferien

Unabhängig von den Hotspot-Regelungen gilt ab 8. November eine bayernweite erweiterte Maskenpflicht für die Schulen während des Unterrichts, während sonstiger Schulveranstaltungen und der Mittagsbetreuung. Die erweiterte Maskenpflicht gilt in den Jahrgangsstufen 1 bis 4 für die erste Unterrichtswoche nach den Ferien und ab der Jahrgangsstufe 5 für die ersten beiden Unterrichtswochen nach den Ferien.

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