Startschuss für Schweindorfs neues Baugebiet

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Mit dem symbolischen Durchschneiden des Bandes wurde das Baugebiet "Torweg Nord" in Schweindorf seiner Bestimmung übergeben. Damit ging ein langgehegter Wunsch in Erfüllung. Darüber freuen sich Helmut Kaltenmark, Heike Spielberger, Uwe Jakob, Ortsvorsteher Manfred Kornmann, Bürgermeister Thomas Häfele, Peter Siebachmeyer, Harald Riedel und Gerd Heider.

Im „Torweg Nord“ sind sechs neue Bauplätze entstanden, die Ersten seit 30 Jahren.

Neresheim-Schweindorf. Nach 30 Jahren sind in Schweindorf das erste Mal wieder Bauplätze geschaffen worden. Vor der Sitzung des Ortschaftsrats am Mittwochabend ist das neue Schweindorfer Baugebiet „Torweg Nord“ offiziell seiner Bestimmung übergeben worden. Ortsvorsteher Manfred Kornmann freute sich: „Es waren schwierige Verhandlungen mit der Grundstückseigentümerin, der Stadt Nördlingen. Doch es sind sechs Bauplätze entstanden, drei sind bereits verkauft, der Quadratmeterpreis beträgt 120 Euro, die Bauzeit ging von Ende August 2021 bis April 2022.“ Kosten: etwa 1 100 000 Euro. Einen Hauptanteil der Ausgaben verschlang der Reduktionskanal, der das Schweindorfer Kanalsystem bei Starkregen entlasten soll. „Es sind schöne Bauplätze entstanden“, sagte Bürgermeister Thomas Häfele. Sein Ziel sei es gewesen, in allen Teilorten Bauplätze zu schaffen, auch in den kleinen. „Ich gebe alles dafür, dass es nicht wieder 30 Jahre dauert, ehe in Schweindorf Bauplätze geschaffen werden“, versprach Häfele.

Im Feuerwehrgerätehaus wurde anschließend über die Weiterführung des Flächennutzungsplans des Ortsteils vorberaten. „Innerörtliche Bebauung hat Vorrang vor außerörtlicher Bebauung, um den Flächenverbrauch zu verringern. In Schweindorf gibt es kaum leerstehende Häuser oder Anwesen. Zudem sind innerörtliche leerstehende Anwesen wegen der nicht immer einfachen Eigentumsverhältnisse schwierig zu erwerben“, sagte der Ortsvorsteher. „Tiny-Häuser in Schweindorf anzusiedeln, ist keine schlechte Idee. Sie sollten eher am Ortsrand beispielsweise entlang des Heidewegs stehen; hier würden sie sich gut einfügen“, so Kornmann weiter. Ortschaftsrat Helmut Kaltenmark ergänzte: „Es sollte berücksichtigt werden, dass Schweindorf seinen dörflichen Charakter behält und sich eine schöne Dorfansicht ergibt“. „Der Gemeinderat ist gegenüber Tiny-Häusern aufgeschlossen“, berichtete Häfele. Das Gremium beriet, wo sinnvolle städtebauliche Abrundungen rund um den Ort möglich wären.

Kornmann informierte, es habe 2021/2022 noch keinen Wildschaden gegeben, die Stadt baue eine Geräteschuppen für städtische Gerätschaften im Ort, am Mittwoch, 13. Juli, sei im „Hirsch“ eine Jagdversammlung, auf dem Friedhof seien zwei Stelen aufgestellt worden. Die große Linde und Tanne beim Feuerwehrhaus sollten nur entfernt werden, wenn der Zaun am benachbarten alten Kindergartengebäude komme. Ortschaftsrat Harald Riedel bat um eine gemeinsame Besichtigung der Leichenhalle und des Leichenwagens. Hier gebe es Handlungsbedarf. Auch der Zustand der Friedhofsmauer entlang der Kirchstraße sei schlecht, so Riedel.

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