Stettener Friedhofsmauer ist saniert

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Freuen sich über die sanierte Friedhofsmauer beim Ortstermin: Stadtbaumeisterin Eva-Maria Ramsperger (v.l.), Stadtrat und Sprecher des Stettener Bezriksbeirats Martin Kaufmann sowie Bürgermeister Thomas Häfele.
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Diese Arbeiten sind im Neresheimer Stadtbezirk Stetten jetzt erledigt. Was alles gekostet und wer das bezahlt hat.

Neresheim-Stetten

Ortstermin in Stetten. Dort ist in den vergangenen zwei Monaten die Friedhofsmauer umfassend saniert worden. „Es war höchste Zeit“, sagt Bezirksbeirat Martin Kaufmann. Ins Mauerwerk sei Wasser eingedrungen, der Putz sei schwer beschädigt gewesen. Die Neresheimer Stadtbaumeisterin Eva-Maria Ramsperger nickt und erläutert gemeinsam mit Bürgermeister Thomas Häfele die 40 000 Euro teurer Maßnahme.

70 Meter lang ist die Friedhofsmauer, deren Basis 150 Jahre alter Sandstein ist. „Wenn wir nichts gemacht hätten, wäre die Mauer geplatzt“, erläutert die Stadtbaumeisterin. Sie erzählt, dass die Abdeckung der Mauer durch neue, gewölbte Betonsteine ersetzt sei. Den Putz habe man komplett erneuert. Die Mauer sei ebenso wie die Friedhofstore gestrichen worden.

„Ortsansässige Firmen haben die Arbeiten an der Mauer und den Toren ausgeführt“, betont Bürgermeister Häfele.

„Die Summe von 40 000 Euro ist für manche Kommune vielleicht ein Klacks, für Stetten ist das aber schon eine ordentliche Investition“, versichert Martin Kaufmann.

Bürgermeister Thomas Häfele erinnert daran, dass man die Situation des Neresheimer Haushalts durchaus als angespannt bezeichnen könne. Die Sanierung sei aber dringend notwendig gewesen, begründet er die Ausgabe.

Zunächst habe sich die Frage gestellt, wer für die Sanierung eigentlich zuständig sei – die Kirche, die den Teil der Mauer zur Straße hin bereits gestrichen hatte – oder doch die Stadt. „Wir haben Unterlagen durchsucht und festgestellt, dass wir als Stadt für die Mauer zuständig sind“, erläutert Häfele.

Im Zusammenhang mit der Sanierung erinnern Schultes und Bezirksratsprecher daran, dass im vergangenen Jahr bereits das Kriegerdenkmal restauriert worden sei. In dem Zusammenhang habe man den Platz um die Stele mit Pflastersteinen neu gestaltet. Josef Kaufmann habe zudem eine Sitzbank gestiftet.

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