Trotz Corona deutlichim Plus

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Freunde schaffen Freude zahlt im vergangenen Jahr 41 342 Euro an Bedürftige als Lebenshilfe aus.

Dischingen. Rückblick auf „ein unruhiges Jahr 2020, in dem etliche Vereine und Gruppen nicht überlebt haben“, hielt Inge Grein-Feil bei der Hauptversammlung von Freunde schaffen Freude in der Dischinger Egauhalle. Obgleich viele Vorhaben und Veranstaltungen coronabedingt ausfallen mussten, kamen die Freunde vergleichsweise gut durch die Pandemie. Die Zahl der Mitglieder stieg und das Spendenaufkommen legte sogar um 55 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu. Der zweite Vorsitzende Uli Schmid äußerte großen Respekt für Inge Grein-Feil, die trotz MS-Erkrankung gleichsam wie ein Zirkusdirektor in der Manege die Akteure dirigiere und eine bestens funktionierende Truppe um sich habe.

21 neue Mitglieder stießen 2020 hinzu. Jetzt sind es 439 Beitragszahler und 1600 weitere Mitglieder im Status von Sympathisanten. Ein hochmotiviertes Team engagiere sich auf unterschiedlichen Feldern, betonte die 75-jährige Grein-Feil in ihrem Jahresbericht. Höchstes Lob wurde Co-Geschäftsführerin Steffi Zengerle ausgesprochen.

Otto Kipp hatte als Finanzchef reichlich zu tun. Hans-Peter Schwarz gab Einblicke in die von Kipp gehüteten Finanzen. 41 342 Euro (Vorjahr: 17 000 Euro) habe der Verein Bedürftigen zum Überleben ausgezahlt. Bei den Spenden habe man mit 55 Prozent Zuwachs ein hervorragendes Ergebnis erzielt.

Martina Müller sprach über die Aktion der Herz- und Zeitverschenker. Sehen lassen kann sich die Erfolgsbilanz von Kultur in der Arche. Wie Steffi Zengerle ausführte, waren 2020 immerhin zwölf Veranstaltungen möglich. Bei 492 Abos und 919 Einzelkarten sei eine Auslastung von 90 Prozent erreicht worden. Helga Stadelmaier wurde noch einmal einstimmig auf den Posten des Vize-Vorsitzenden gewählt. Monika Oberfrank, Angelika Munz und Stadelmaier bilden das Arche-Leitungsteam.

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