Tablets für alle Waldhäuser Grundschüler

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Tablets an Schulen.

IT-Bericht: Wie weit die Digitalisierung der Grundschule fortgeschritten ist.

Aalen-Waldhausen. Robert Gentner, Amtsleiter für IT und Medienentwicklung, informierte im Ortschaftsrat über die Digitalisierung an den Schulen. „Die Stadt Aalen ist im Vergleich mit anderen Kommunen schon beträchtlich weiter“, so Gentner. Man gehe den „Aalener Weg“ mit fünf Schulen, die in Zusammenarbeit mit dem Landesmedienzentrum exemplarisch ihren Medienentwicklungsplan zum Abruf der Fördermittel aus dem Digitalpakt ausgearbeitet hätten. Alle weiterführenden Schulen würden bereits zum Schuljahreswechsel 2021/2022 statt 2022/2023 angebunden. Die Betreuung erfolge durch Personal der Schul-IT. Das gesamte Ausstattungspaket belaufe sich auf über 23 Millionen Euro, weitere 1,47 Millionen Euro würden noch benötigt. Aus dem Digitalpakt seien Fördermittel in Höhe von 2,7 Millionen Euro avisiert, erklärte Robert Gentner, der betonte: „Tablets gibt es für alle Schüler, wenn die Schule dies möchte.“ An Grundschulen sei dies vom Rektor abhängig.

Angesichts einer drohenden vierten Corona-Welle müsse man die Schulen digital sattelfest machen, sagte Karl Dambacher, der wissen wollte, wie die aktuelle IT-Situation in Waldhausen sei. Gentner betonte, dass die Grundschule Waldhausen schon im nächsten Jahr an der Reihe sei und nicht erst im übernächsten. Alle Schüler würden mit mobilen Geräten ausgestattet. Die Stadt stelle die Geräte zur Verfügung, die technischen Voraussetzungen seien gegeben. Was die Lehrer daraus machten, obliege ihnen als Landesbeamte. Jörg Mößner brachte das Stichwort „IT-Fortbildung“ ins Gespräch. Gentner verwies auf Kurse bei der Volkshochschule. „Bei der Software muss man ansetzen“, meinte Stephan Borst. Dies sei während Corona die größte Hürde gewesen. Viele Eltern seien vor immensen Herausforderungen gestanden. Gentner sagte, hierfür seien die Administratoren vor Ort zuständig. Borst bat darum, sich um eine „zentrale Steuerung zu bemühen“. Herbert Brenner fügte hinzu, dass das Ziel die Vereinheitlichung aller Schulen sein müsse.

„Der ganze Prozess hat viel zu lange gedauert, in Deutschland und auch bei der Stadt Aalen“, stellte Harald Wörner fest.ls

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