Wo das Geld den Takt vorgibt

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Die Härtsfeldschule, in der auch die städtische Musikschule untergebracht ist, soll saniert und erweitert werden. Der erste Bauabschnitt soll 2024 starten.
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So will die Stadt Neresheim die Modernisierung der Härtsfeldschule tatsächlich umsetzen.

Neresheim. Die Machbarkeitsstudie für den modernen Schulcampus der Härtsfeldschule liegt nun vor. Damit auch die Kostenschätzung für die 13 Bauabschnitte in einem Zeitraum von 2024 bis 2031. Die bezifferte Christoph Baur vom Architekturbüro Wittmann im Gemeinderat auf 18,6 Millionen Euro.

„So hoch wie unser gesamtes Haushaltsvolumen eines Jahres“, stellte Bürgermeister Thomas Häfele fest, nachdem er die Studie als „sehr gelungen“ bezeichnet hatte. Bei einer solch hohen Summe könne man das Vorhaben nicht auf einen Rutsch umsetzen. Der Schultes sprach von Etappen, die die Studie zulasse. „Das hat den Charme, für Stopps, falls nötig.“

Bürgermeister Häfele nannte vor diesem Hintergrund als erste Etappe die ersten Bauabschnitte mit Dach, Aufstockung und Neuordnung mit Kosten von 10 Millionen Euro in einem Zeitraum von 2024 bis 2027.

Die Frage nach der Förderung

Auf die Nachfrage aus dem Rat nach Fördergelder stellte Kämmererin Sandra Schiele Mittel in Höhe von 3 bis 3,5 Millionen Euro in Aussicht. „Wir werden aber noch Gespräche führen, um eine optimale Förderung zu erhalten“, so Schiele. In wieweit es Fördermittel für energetische Maßnahmen gebe, das lasse sich jetzt noch nicht sagen.

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