Zum Stadtgarten ein Stadtgärtle

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Das neue Neresheim „Stadtgärtle“: Direkt am Stadtgraben wird der alte Bauerngarten auf dem Liesch-Anwesen vom Obst- und Gartenbauverein Neresheim-Stetten neu belebt. Von links: Ute Mahringer, Luitgart Mahringer und Ingrid Mühlberger vom OGV. Bürgermeister Thomas Häfele freut sich über eine neue Attraktion der Aktion Blühendes Neresheim.

Neue Attraktion für „Blühendes Neresheim“: Wie auf einem alten Anwesen im Stadtgraben ein „Bauerngarten für alle“ entsteht.

Neresheim

Die Landwirtschaft der Lieschs war einmal die größte hier im Ort“, beschreibt Ingrid Mühlberger vom Obst- und Gartenbauverein Neresheim-Stetten die alten Gebäude unten im Neresheimer Stadtgraben gegenüber des Friedhofs. Schon lange darf hier der OGV seine Gerätschaften abstellen. „Wenn ich dann hier war, habe ich mir oft den alten Bauerngarten angeschaut. Der war zuletzt total verwildert und ich habe mir gedacht, da könnte man etwas draus machen“, erzählt Mühlberger dann von der ersten Idee eines „offenen Bauerngartens“ für die Härtsfeldstadt.

Mit dabei beim Pressegespräch „Stadtgärtle“ am Mittwoch-Vormittag sind auch Luitgart Mahringen, die Vorsitzende des OGV, mit Schwiegertochter Ute und Bürgermeister Thomas Häfele. „Die Stadt möchte das ganze Areal entwickeln und hat deshalb auch das Anwesen der Lieschs gekauft. Aber es gibt noch keine konkreten Planungen. Deshalb ist eine Belebung des alten Bauerngartens hier so lange eine wunderbare Idee und eine tolle neue Attraktion für unser Blühendes Neresheim“, sagt der Schultes dazu. Dazu hat der Bauhof der Stadt auch schon einige Vorarbeit geleistet. Beete und Wege wurden angelegt. „Toll gemacht“, freuen sich die Macher vom OGV darüber.

Die Obst- und Gartenbauler waren derweil natürlich auch nicht untätig, haben viel überlegt, was man machen könnte. Ein ausgeklügelter Pflanzplan ist entstanden. „Dabei hat uns Christiane Karger, die Kreisfachberaterin für Obst- und Gartenbau vom Landratsamt ganz toll unterstützt“ hob Ute Mahringer hervor. „Es soll ein aufgelockerter Nutzgarten, angelehnt an die alten Bauerngärten, entstehen“, beschreibt sie dann das Projekt.

Blumen, Gemüse und Obst

Gemüse und Obst, Spalierobst und Beeren soll es in aller Vielfalt geben. Dazu auch Blumen und Stauden. „Wir möchten auch Mischkulturen anlegen und zeigen, was miteinander in ein Beet kann“, erläutert Ute Mahringer weiter. Die Intention dazu: Wer möchte, kann gerne ein wenig mitwerkeln im neuen „Stadtgärtle“. Oder gerne kommen und sich Anregungen und Ideen holen. Oder einfach nur ein bisschen gucken.

Gerade auch Familien, die keinen Garten haben, sollen angesprochen werden, auch junge Familien mit Kindern. Und eventuell soll es Partnerschaften mit Schule und Kindergarten geben. Man werde sehen, wohin sich das Projekt entwickelt.

Wie und wann die Öffnungszeiten des „Stadtgärtle“ sind, steht noch ein bisschen in den Sternen. Da spielt bei Verantwortlichen leider auch ein wenig die Angst vor Vandalismus mit. Doch auch so lohnt immer wieder ein Besuch, denn das Stadtgärtle ist von der Straße her weitgehend einsehbar.

Wer Fragen hat oder sogar ein wenig mitmachen möchte: Ansprechpartnerin ist Luitgart Mahringer vom Obst- und Gartenbauverein Neresheim-Stetten.

Es soll ein Nutzgarten entstehen.“

Ute Mahringer, OGV Neresheim-Stetten

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