Futtern wie bei Muttern beim 20. Kartoffelfest

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Beim Kartoffelfest des Fördervereins SV Lauchheim am Sonntag hatte das Küchenteam alle Hände voll zu tun.
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Als Puffer oder Schupfnudeln? In Lauchheim hat sich am Sonntag alles um die dicke Knolle gedreht.

Lauchheim. Goldbraun und knusprig mussten sie sein – die Kartoffelpuffer, auf denen der Puderzucker kaum zu schmelzen beginnen konnte, so schnell waren sie getunkt in leckerem Apfelbrei in aller Munde. In Gesellschaft schmeckt es einfach am besten und zwischen historischen Gemäuern erst recht.

Das Kartoffelfest des Fördervereins Sportverein Lauchheim war nach zwei Jahren Pause wieder einmal ein Publikumsmagnet. Mehrere hundert Besucher strömten am Sonntag auf den Marktplatz, um die dicke Knolle hochleben zu lassen. So gab es neben den Puffern, Kartoffeln als Suppe, schmotzigem Salat, zu Schupfnudeln gerollt, in Folie verpackt oder einfach nur rösch gebraten. Aus der Riesenpfanne und zusammen mit Kassler oder Leberkäs‘ mundete alles besonders, so dass manche gleich zur Mittag- und Vesperzeit auf’s Fest kamen. Viele legten auch bei ihrer Tour auf dem Kocher-Jagst-Radweg ein Päuschen ein oder steuerten gezielt mit ihrem Drahtesel das Kartoffelfest an.

Petrus spielte mit und so hatten die zahlreichen fleißigen Helfer schließlich alle Hände voll zu tun, um dem Ansturm gerecht zu werden. Schon am Samstag begannen die Vorbereitungen in der Küche der neuen Alamannenhalle. Wie viele Kartoffeln dort zentnerweise geschält und verarbeitet wurden, konnte am Ende aber keiner mehr genau sagen.

Unter dem Motto „Futtern wie bei Muttern“ richtete der Förderverein des Lauchheimer Sportvereins bereits sein zwanzigstes Kartoffelfest aus.

Der Vorsitzende Martin Schmidt freute sich über die vielen Gesichter, die an „Grombiera“ oder „Erdäpfel“ als kulinarische Köstlichkeit aus der Region ihr Interesse bekundeten. Dass Kartoffeln locker mit Spätzle oder schwäbischen Maultaschen mithalten können, fanden wahrscheinlich die meisten Besucher. ⋌Doris Weber

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