Ganz in Grün mit einem Blumenstrauß

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Die Jagdhütte bei der Jägerwiese unweit vom Wanderparkplatz Reichenbach bietet sich für romantische Trauungen im Grünen an.

Ab Juli kann in Westhausen erstmals unter freiem Himmel geheiratet werden.

Westhausen. „Ganz in Grün mit einem Blumenstrauß“, ist ein neuer Trend beim Heiraten. Ohne viel Grün war das Ja-Wort bisher lediglich im Trauzimmer oder im Bürgersaal des Rathauses möglich.

Jetzt will Westhausen sein Angebot für Heiratswillige um eine romantische Variante erweitern. Erstmals am 17. Juli soll die Trauung im Wald nahe Reichenbach möglich sein. Einmal im Jahr werde die Gemeinde einen solchen Termin anbieten können.

Inspiriert durch die bereits seit einigen Jahren gern genutzten Candle-Light-Trauungen im Bürgersaal, hat sich die Gemeindeverwaltung jetzt nach neuen Möglichkeiten umgesehen. So richtig aktiv wurde das Standesamt nun in Kooperation mit dem zuständigen Forstamt.

In unmittelbarer Nähe zur sogenannten Jägerwiese gibt es bereits eine Hütte für das notwendige Drumherum. Unter Bäumen und freiem Himmel werden dort die weiteren Möglichkeiten für Trauungen im Grünen geschaffen. Mit bis zu fünf Hochzeiten an einem Tag mit einem Zeitfenster von je zwei Stunden plant das Standesamt den ersten Trauungstag am 17. Juli.

Bei größerer Interessentenzahl will die Gemeinde den vorausgehenden 16. Juli auch mit anbieten. Maximal zehn Fahrzeugen mit Hochzeitsgästen wird die direkte Zufahrt genehmigt.

Ausgangspunkt der gemeinsamen Fahrt sei der Wanderparkplatz Reichenbach. Die Gemeinde stellt darüber hinaus Stehtische für den Sektempfang, Stühle für das Hochzeitspaar sowie Sitzbänke für die Gäste.

Doch bevor es zu den ersten Trauungen kommen kann, ist noch bürokratische Arbeit notwendig, sagt Hauptamtsleiterin Theresa Ziegler. So muss das Grundstück Rechtssicherheit bieten. Demnach hat der Grundeigner ForstBW einen Überlassungsvertrag mit der Kommune zu unterzeichnen, nach dem Gleichheitsgrundsatz muss es zudem allen Paaren möglich sein, dort heiraten zu können, eine Trauung darf nicht durch Störungen gefährdet sein und bei schlechter Witterung muss sofort ein geeignetes Trauzimmer zur Verfügung stehen. Die erste offizielle Amtshandlung ist bereits vollzogen. Der Gemeinderat hat sich am Mittwoch einstimmig für das neue Trauangebot ausgesprochen. gwd

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