Medizin trifft Musik auf Kapfenburg

+
Auf der Kapfenburg geht es im April um Wissenschaft und Musik.

Musik beeinflusst Körper, Geist und Seele. In Verbindung mit Medizin ergibt sich daraus eine große Themenvielfalt. Die steht beim „3. Forum Schloss Kapfenburg – Musik & Medizin“ am 30. April, im Fokus.

Lauchheim-Hülen

Wissenschaft und Musik. Auf den ersten Blick erscheint das ein Widerspruch zu sein, doch beide verbindet unglaublich viel. Denn Musik ist deutlich mehr als nur ein schöner Zeitvertreib. Ganz gleich, ob der Mensch Musik hört oder aktiv musiziert – die Musik beeinflusst Körper, Geist und Seele. In Verbindung mit Medizin ergibt sich daraus eine unglaubliche Themenvielfalt und genau die steht beim „3. Forum Schloss Kapfenburg – Musik & Medizin“ am Samstag, den 30. April, im Fokus.

Die Veranstaltung fördert so den offenen interdisziplinären Austausch zwischen Musizierenden, pädagogischen Fachkräften, therapeutischem sowie ärztlichem Fachpersonal und allen Interessierten.

Nach einer Vortragsreihe rund um aktuelle Forschungsergebnisse am Vormittag haben Teilnehmende die Möglichkeit, sich in einer Diskussionsrunde über die präsentierten Inhalte auszutauschen. Am Nachmittag wird die Reihe mit praxisorientierten Beiträgen fortgesetzt.

Als Referierende konnte die Stiftung Fachgrößen wie Prof. Dr. André Lee (Institut für Musikphysiologie und Musikermedizin), der den Eröffnungsvortrag zum Thema „Neuropsychologische Wirkungen von Musik“ halten wird, Dr. Stephan Berg (Universität Marburg, Institut für Sportwissenschaft und Motologie), Dr. Antonia Pfeiffer und Prof. Dr. Jonas Obleser (Universität zu Lübeck) gewinnen.

Gehörschutz für Musizierende steht dabei ebenso auf dem Programm wie Bewegung und Klopftechniken (PEP).

Weitere Schwerpunkte sind die neuropsychologischen Wirkungen von Musik und die auditive Kognition. Diese relativ junge Disziplin versucht, das Hören und Zuhören als Leistung des gesamten Denkapparats besser zu verstehen. Wichtige Fragen hierbei sind, wie kognitive und biologische Ressourcen mit darüber bestimmen, wie der Mensch gewisse Hörleistungen erbringen kann. Ändert sich dies deutlich, wenn der Körper altert? Oder ist es von Mensch zu Mensch und von Moment zu Moment verschieden?

Zudem wird die wissenschaftliche Leiterin des Forums, Prof. Dr. Annette Limberger (Hochschule Aalen), Ergebnisse einer Pilotstudie im Bereich der Auditiven Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung (AVWS) vorstellen, die langfristig zur Prävention und Therapie eingesetzt werden können.

Alle Inhalte des „3. Forum Schloss Kapfenburg – Musik & Medizin“ spiegeln die Eckpfeiler der Bildungsarbeit der Stiftung Schloss Kapfenburg wider: Gesundheit für Musizierende, Elementare Musikpädagogik und das Engagement für die Erforschung der gesundheitsfördernden Effekte von Musik, schreibt die Stiftung der Presse.

Informationen zum „3. Forum Schloss Kapfenburg – Musik & Medizin“ am Samstag, 30. April, von 9.30 bis 16 Uhr, gibt es unter (07363) 981822 und auf der Homepage www.schloss-kapfenburg.de.

Zurück zur Übersicht: Hülen

Mehr zum Thema