Stabwechsel beim Förderverein: Auf Pavel folgt Bläse

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Moritz von Woellwarth (rechts) wird Nachfolger von Erich W. Hacker

Mitgliederversammlung des Fördervereins Internationales Musik-und Kulturzentrum Schloss Kapfenburg.

Lauchheim-Hülen. Gleich zwei Stabwechsel gab es am Sonntag. Seinen letzten Bericht als Akademiedirektor erstattete Erick W. Hacker und sein Nachfolger Moritz von Woellwarth wurde vorgestellt. Landrat Dr. Joachim Bläse beerbt seinen Vorgänger Landrat a. D. Klaus Pavel, der die Geschicke als Vorsitzender des Fördervereins fünfzehn Jahre mit Bravour leitete und zuvor stellvertretender Vorsitzender war.

Lauchheims Bürgermeisterin Andrea Schnele überreichte Pavel zum Abschied ein Geschenk.

Als neu gewählte stellvertretende Vorsitzende fungieren künftig Dr. Tobias Schneider und der Heidenheimer Landrat Peter Polta. Für ein weiteres Jahr hat sich Peter Preissler als Kulturreferent zur Verfügung gestellt.

Signal für die Region

Im Oktober wird es auch einen Stabwechsel im Stiftungsvorstand geben. „Dies ist ein wichtiges Signal für die Region, dass beide Landkreise hinter dem Musik- und Kulturzentrum Schloss Kapfenburg stehen“, erklärte Landrat a. D. Klaus Pavel, der seine Hoffnung und Freude darüber zum Ausdruck brachte, dass der lange Dornröschenschlaf nun endlich vorbei sei.

Pavel dankte den vielen Förderern, allen voran fürs honorige Sponsoring der Kreissparkasse. Die seit 2001 bestehende Stiftung werde getragen vom Musikschulverband und vom Förderverein und das Land Baden-Württemberg sei Eigentümer auf Schloss Kapfenburg. In der Summe habe das Land bislang 20,5 Millionen Euro auf Schloss Kapfenburg investiert, nun stehe man vor einem Erneuerungsprozess in Bezug auf Infrastruktur und Räumlichkeiten. Der ganze Betrieb müsse auf Vordermann gebracht und die Übernachtungskapazität um 50 Betten erhöht werden.

Man habe die Corona-Zeit gut überstanden, blickte der seitherige Akademie-Direktor Erich W. Hacker zurück. Man habe mit Moritz von Woellwarth als seinem Nachfolger eine sehr gute Wahl getroffen. Eine kleine „Spitze“ hatte Hacker auch noch parat: „Ich habe hier gute Jahre erlebt, aber zuletzt hat der Staat die Kultur etwas vergessen.“ls

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