390 Steine für ein inklusives Herz

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Im Bild (v. l.): Michaela Schnele, Leiterin des Kinder- und Familienzentrums Kolibri, Petra Pachner, Bürgermeisterin Andrea Schnele und Susanne Schienle von der Lebenshilfe Aalen.

„Ein Herz für den Ostalbkreis“ macht Station im Rathaus in Lauchheim.

Lauchheim. Unter der Schirmherrschaft von Landrat Dr. Joachim Bläse startete das Kunstprojekt „Ein Herz für den Ostalbkreis“ im November 2020. „Durch das Herz für den Ostalbkreis wird die Idee der Inklusion durch den gesamten Ostalbkreis bekannt“, so der Landrat. Das Herz ist jetzt im Lauchheimer Rathaus bis 25. Juli zu den üblichen Öffnungszeiten zu sehen.

Die Impulsgeberinnen Petra Pachner, Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderung, und Susanne Schienle von der Lebenshilfe Aalen wollten mit einem Kunstprojekt ein positives Zeichen der Verbindung aller Menschen miteinander setzen. „Gemeinsam durch die Krise gehen“ sollte das Motto sein. Etwas miteinander und auch etwas füreinander tun. So entstand diese Idee, denn Kunst erweckt neue Perspektiven und schafft Schönes für alle.

Kolibri-Kinder gestalten mit

Mit voller Begeisterung beteiligte sich das Kinder- und Familienzentrum Kolibri an dem inklusiven Projekt „Ein Herz für den Ostalbkreis“. Insgesamt 50 Steine erhielten die Kinder zum freien Bemalen und Verzieren. „Aus diesem Grund sind wir sehr stolz, dass nun jeder das gemeinsame Kunstwerk im Rathaus in Lauchheim bewundern kann. Wir bedanken uns sehr, ein Teil des Projektes sein zu dürfen“, freut sich Bürgermeisterin Andrea Schnele.

„Alle malten und gestalteten gemeinsam 'ihren' Stein, der nun Teil eines 'Großen' geworden ist. So entstehen Begegnungen zwischen Menschen und Berührungsängste können unkompliziert überwunden werden“, sagt Petra Pachner.

Wie das Herz wächst

„Momentan besteht das Herz aus 390 Steinen. Es wird wachsen, denn Steine können von Besucherinnen und Besuchern angelegt und ergänzt werden“, berichtet Susanne Schienle. Denn wie einst Ernst Ferstl zitierte: „Das Fundament der Vielfalt ist die Einzigartigkeit.“

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