Beruflicher Erfolg durch Handwerk

+
Die letzte Kapfenburgmesse im Jahr 2017 fand noch in alter Halle in Lauchheim statt.
  • schließen

Wie der GHV-Lauchheim durch ein Bildungspartnerschaft Schüler sensibilisieren will und wann die Kapfenburgmesse geplant ist. 

Lauchheim 

Ein Terminvorschlag für die nächste Kapfenburgmesse steht. Sie soll vom 6. bis 7. Mai im Jahr 2023 stattfinden. Stand zunächst noch ein Wochenende im März zur Diskussion, liegt die Hoffnung nun in einer etwas wärmeren Jahreszeit. Gab es doch in diesem Jahr Schnee. „Wir hätten es sicher schwer gehabt, genügend Aussteller für das Außengelände zu finden“, erklärt der Vorsitzende des Gewerbe- und Handelsvereins (GHV) Lauchheim, Klaus Ott, während der Jahreshauptversammlung am Dienstag im Restaurant Roter Ochsen in Lauchheim.

Die Kapfenburgmesse ist eine der größten Leistungsschauen in der Region und läuft alle drei Jahre als Gemeinschaftsveranstaltung des GHV-Lauchheim und des HGV-Westhausen. Zuletzt wäre die Messe im Jahr 2020 in Westhausen über die Bühne gegangen. Die Plakate bereits im Druck, mussten sie dann doch wieder in die Schublade gesteckt werden. Einen neuerlichen Anlauf gibt es somit im nächsten Jahr. Die ersten Vorbereitungen laufen. 

Monika Bernreiter, in Funktion als Stellvertreterin von Bürgermeisterin Schnele, ist zunächst einmal froh, dass die Gewerbetreibenden trotz der schwierigen Zeit bei der Stange geblieben sind. Zusammenhalt sei wichtig. „Wir werden in Zukunft aber noch mehr aufeinander angewiesen sein und auch mal nach rechts und links schauen müssen“, sagt Bernreiter, die hofft, dass die Betriebe die Pandemie hinter sich lassen können und weiterhin Durchhaltevermögen zeigen. „Ihr seid nicht allein“, versichert sie und motiviert: „Gemeinsam packen wir es an.“ 

Bürgermeisterin Andrea Schnele führt die Kasse des GHV Lauchheim. „Das Jahr 2021 war sehr erfolgreich und konnte mit einem leichten Überschuss und positivem Ergebnis abgeschlossen werden“, berichtet sie. Für die Kassenprüfer Benigna Ziegelbaur und David Josua gibt es dabei keinen Anlass zur Beanstandung, so dass die Vorstandschaft einstimmig entlastet wird.

Für 25 Jahre Mitgliedschaft beim GHV Lauchheim wird Familie Monteforte in Abwesenheit gewählt. 

Dem GHV wichtig ist die Bildungspartnerschaft mit der Deutschorden-Schule Lauchheim. „Wir möchten ein Konzept entwickeln zur Verbesserung der Situation des ortsansässigen Handwerks“, so der Vorsitzende Klaus Ott. Zu viele Jugendliche würden nach der Schule gleich in die großen Industriebetriebe strömen. „Es geht darum, dass wir überhaupt wahrgenommen werden“, so Rainer Ziegelbaur. Schon frühzeitig mit den Schülern ins Gespräch kommen und in der Findungsphase eingreifen, möchte Stefan Beck. Ein möglicher Handwerkertag wird genannt und die Symbolik „David gegen Goliath“. Im Unterricht Schwerpunkte setzen will Klaus Ott. „Wir müssen die Schüler sensibilisieren, dass beruflicher Erfolg über das Handwerk so nahe liegt“, sagt er. In einer erweiterten Ausschusssitzung wolle man das Thema nun angehen. „Wir sind ein tolles Team“, so Ott abschließend.

Zurück zur Übersicht: Lauchheim

Mehr zum Thema

Kommentare