Schloss Kapfenburg

Die Kapfenburg wird ausgebaut

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Für die Erweiterung muss die bestehende Mauer abgetragen werden.
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Die Umbaupläne auf Schloss Kapfenburg waren Thema der jüngsten Gemeinderatssitzung in Lauchheim. Hinter den Schlossmauern sollen Zimmer entstehen.

Lauchheim

Schloss Kapfenburg soll unterirdisch ausgebaut werden. Darüber berichtete die Schwäbische Post bereits im März. Die Erweiterung verspricht für die Internationale Musikschulakademie eine Fortsetzung ihrer Erfolgsgeschichte. Nun ging das Vorhaben als Baugesuch bei der Stadt Lauchheim ein – und war Thema in der Gemeinderatssitzung.

„Beinahe unterirdisch hinter den Schlossmauern sollen 22 Doppelzimmer und ein Aufenthaltsbereich entstehen“, schilderte Lauchheims Hauptamtsleiterin Monika Rettenmeier in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Dazu soll die bestehende Mauer abgetragen und später wieder aufgebaut werden.

Plan wird einstimmig befürwortet

Die Kreisbaumeisterstelle, die untere Denkmalschutzbehörde und andere Ämter hätten bisher keine Bedenken geäußert. Einstimmig wurde das Baugesuch auch von den Gemeinderätinnen und -räten befürwortet. „Wir freuen uns sehr, dass dieser Bau kommt“, so die Hauptamtsleiterin am Ende der Beschlussfassung.

Hülens Rat ist mit Planung einverstanden

Auch der Ortschaftsrat Hülen hat, als unmittelbarer Nachbar zu Schloss Kapfenburg und Teilort von Lauchheim, das Bauvorhaben in seiner Sitzung behandelt. „Die historische Mauer wird mit neuen Fenstern in versetzter Anordnung wieder so aufgebaut, als wären es Schießscharten“, schilderte die Ortsvorsteherin Eva Rösler. Das Baugesuch im Gemeinderat Lauchheim abzusegnen, lautete einstimmig die Empfehlung der Hülener Ortschaftsräte.

Wir freuen uns sehr, dass dieser Bau kommt.“

Monika Rettenmeier, Hauptamtsleiterin

Die öffentlichen Schlossführungen beginnen jetzt wieder

Lauchheim-Hülen. Wie war das damals, als Eustach von Westernach Herr des Schlosses war? Warum soll Wilhelm von Bubenhofen bis heute durchs Schloss spuken? Weshalb wurde Christoph von Lehrbach verbannt und was hat der Heilige St. Nepomuk mit der ehemaligen Deutschordensfeste zu tun?
Wer Lust auf spannende Geschichte(n) und Anekdoten rund um Schloss Kapfenburg hat, kann ab Sonntag, 4. Juli, nach einem Jahr Pause endlich wieder an öffentlichen Führungen auf Schloss Kapfenburg teilnehmen. Bis auf Weiteres handelt es sich um Freiluftführungen, Teilnehmende benötigen somit keinen 3-G-Nachweis und es genügt die Angabe der Kontaktdaten mittels Luca-App oder Kontaktformular.

Die Schlossführungen starten jeden Sonn- und Feiertag um 14.30 Uhr am unteren Torhaus, eine Für Erwachsene kostet die öffentliche Führung an Sonn- und Feiertagen 3,00 Euro, für Schüler unter 16 Jahren 2,00 Euro.

Anmeldung unter Telefon (07363) 961817 oder per E-Mail an info@schloss-kapfenburg.de.
Öffentliche Schlossführungen: 4. Juli bis 26. September, Sonn- und feiertags um 14.30 Uhr.

Blick in den Rittersaal. Er liegt im Westernachbau, den Johann Eustach von Westernach ab 1590 errichten ließ.

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