Friedensgebet in Lauchheim

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Pfarrer Pius Adiele verurteilt den Krieg in der Ukraine auf das schärfste

Zahlreiche Gläubige beten in der Stadtkirche St. Petrus und Paulus für Frieden in Europa.

Lauchheim. Mit Sorge und Angst schauen die Menschen im Ostalbkreis auf das Kriegsgeschehen in der Ukraine. Alle verurteilen die Aggression und sehen mit Entsetzen das Leid das viele Menschen zur Zeit in den Krisengebieten erleiden müssen.

Das Beten für die Menschen dort ist oft die einzige Form und Möglichkeit der Trauer und der Angst Ausdruck zu verleihen. Kirchen sind in dieser Zeit ein tröstender Treffpunkt der vielen Gläubigen und ihrer Gebete für den Frieden. Pfarrer Pius Adiele spricht im Rahmen des Friedensgebetes in der Stadtkirche St. Petrus und Paulus in Lauchheim den anwesenden Gläubigen und verurteilt den Krieg in der Ukraine.

„Voll innerer Unruhe hören und sehen wir die Nachrichten. Mit Sorge schauen wir auf die Menschen im Kriegsgebiet. In Angst und Unsicherheit blicken wir in die nächste Zeit.

Erschüttert über den Krieg

Wir sind erschüttert über die Ereignisse in der Ukraine und über das Ausmaß an Elend, das dieser Krieg schafft. In alldem fragen wir nach dir, Gott und klagen dir unsere Not und Ratlosigkeit.Erbarme dich der Menschen, die den Krieg erleiden. Tröste alle, die mit ihnen leiden und ihnen verbunden sind. Öffne Wege und Türen für Verhandlungen, öffne Herzen und Gedanken für den Frieden“, sagte Pfarrer Pius Adiele.

Im Anschluss seiner Predigt lud Pfarrer Pius Adiele alle anwesenden Gläubigen in der Stadtkirchen zum gemeinsamen Beten des Friedensrosenkranzes ein.

Wenn katholische Christen einen Rosenkranz beten, tun sie das ganz bewusst. Die Tradition ist schon sehr alt und wird seit Jahrhunderten gepflegt. Einerseits soll das Beten Trost spenden. Wer krank oder verletzt ist, trauert oder leidet, betet in der Hoffnung auf Besserung den Rosenkranz.⋌Martin Bauch

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