Frische Luft und Desinfektion für Kitas

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Desinfektion und Frische Luft für Lauchheimer Kindergärten. Auf dem Bild von rechts nach links Michaela Schnele, KiFaZ Leitung, Reinigungskraft Svetlana Eichmann, Bürgermeisterin Andrea Schnele

Lauchheim stattet Kita Kolibri und Regenbogen mit Verneblern aus.

Lauchheim. Bürgermeisterin Andrea Schnele hatte bereits früh in der Pandemie erkannt, dass speziell vulnerable Gruppen, aber auch alle anderen Personen neben den bestehenden Schutzmaßnahmen zusätzlichen Schutz und besondere Maßnahmen benötigen, schreibt die Stadt Lauchheim in einer Pressemitteilung. Der Anspruch von Bürgermeisterin Schnele sei ganz klar gewesen: „Den Infektionsgefahren vorzubeugen, wo es nur geht“.

Durch die gute Vernetzung innerhalb der in Lauchheim angesiedelten Unternehmen habe sich, so die Stadt in dem Schreiben weiter, der Kontakt zur Lauchheimer Firma Neapure ergeben, die sich der Produktion eines biologischen und zertifizierten Desinfektionsmittels und der damit verbundenen Anwendungen verschrieben hat.

Desinfektion über Vernebelung

„Die Technik stammt ursprünglich aus der Trinkwasserdesinfektion“, zitiert das Schreiben Geschäftsführer Jürgen Kiener. „Eine hochwirksame Lösung auf mineralischer Basis wird über ein Vernebelungsverfahren so in die Luft abgegeben, dass ein kompletter Raum viren-, bakterien- und auch pollenfrei wird, und zwar auf allen Flächen und in der Luft“, erkläre Kiener.

„Wir finden die Desinfektionsgeräte sehr gut. Das Empfinden nach der Raumdesinfizierung ist sauber, frisch und rein. Unsere Reinigungsfachkraft hat mir mehrmals rückgemeldet, dass die Handhabung des Gerätes sehr unkompliziert ist und sich gut in den Alltag integrieren lässt“, zitiert die Presseerklärung Michaela Schnele, Leiterin des Kinder- und Familienzentrum Kolibri, in dem ein sogenanntes Kaltverneblungsgerät eingesetzt wird.

Renate Grumptmann, Leiterin des Kindergartens Regenbogen in Hülen wird ebenfalls zitiert: „Unsere Reinigungsfachkraft setzt das Gerät immer freitags ein. Es bleiben wirklich, wie beschrieben, keine Rückstände oder Nässe. Es riecht nach der Reinigung und dem Durchlüften wirklich frisch.“

Kampf gegen Aerosole

Eine weitere wichtige Anwendung, heißt es in dem Schreiben der Stadtverwaltung, werde durch die Verdunstung des Wirkstoffes über nahezu lautlose Luftreiniger erreicht, zur Reduktion der Viren- und Keimlast in Aerosolen direkt in der Raumluft. Diese Anwendung werde z. B. im Bürgerbüro und in weiteren Büros des Rathauses eingesetzt.

Bürgermeisterin Andrea Schnele schildert in der Presseerklärung ihre Erfahrungen: „Ein angenehmer Duft, ich fühle mich – ergänzt durch das Lüften – sicher und geschützt. Die Handhabung ist sehr einfach. Das Gerät stört bei Besprechungen nicht .“

Neben dem Infektionsrisiko durch das Corona-Virus, senke das Gerät auch die Gefahr von Grippe-, Erkältungs- oder Magen-Darm-Ansteckungen oder eine eventuelle Pollenlast in Innenräumen.

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