Gebühren für Wasser und Abwasser sinken

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Der Tiefbrunnen Blach zwischen Lauchheim und Westhausen versorgt beide Kommunen mit Frischwasser. Foto: Weber
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Neue Sätze entlasten die Haushalte von Lauchheim, Röttingen und Hülen.

Lauchheim Alle zwei Jahre wird in Lauchheim mit seinen Teilorten Röttingen und Hülen die Gebührensatzung für Wasser und Abwasser neu festgesetzt. Dabei dient jeweils eine Prognosekalkulation als Berechnungsgrundlage.

Beim Frischwasser gab es zuletzt im Januar 2021 eine leichte Erhöhung von 2,32 Euro auf 2,41 Euro pro Kubikmeter. In der jüngsten Sitzung des Gemeinderats konnten Bürgermeisterin Andrea Schnele und Stadtkämmerin Vanessa Wille nun Erfreuliches berichten. Denn fast in gleichem Maße sinkt zum 1. Januar 2023 die Wasserverbrauchsgebühr wieder auf dann 2,30 Euro pro Kubikmeter. Die Zählergebühr wird in Abhängigkeit der Zählergröße berechnet. Für einen „normalen“ Hauswasserzähler Q2,5 und Q4 soll die Gebühr weiterhin bei 3 Euro pro Monat liegen.

Neue Gebührensätze gelten für die nächsten beiden Jahre

Blieb die Schmutzwassergebühr zuletzt bei konstant 2,61 Euro pro Kubikmeter, soll sie im Jahr 2023 bei 2,11 Euro und im Jahr 2024 bei 2,30 Euro pro Kubikmeter Abwasser liegen. Die Niederschlagswassergebühr reduziert sich um einen Cent auf 0,50 Euro pro Quadratmeter.

Die Stadt Lauchheim wählt als Gebührenmaßstab für die Schmutzwassergebühr weiterhin den Frischwassermaßstab. Die Niederschlagswassergebühr wird nach bebauter und befestigter Fläche erhoben. „Es ist die versiegelte Fläche und nicht die tatsächliche Regenmenge, die in diese Berechnungen eingeht“, erklärte die Bürgermeisterin.

Die neuen Gebührensatzungen für die nächsten zwei Jahre wurden durch die Gemeinderäte beschlossen. ⋌Doris Weber

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