Gewässer, Kanalisation und Vergaben

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Nicht nur die Jagst, auch andere Gewässer werden auf der Gemarkung Lauchheim überprüft
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Eine Fülle an Themen rund um kommunale Pflichtaufgaben behandelte das Lauchheimer Gremium in der jüngsten Sitzung.

Lauchheim

Es zählt für eine Gemeinde als Pflichtaufgabe, in regelmäßigen Zeitabständen Flüsse, Bäche oder Seen besichtigen zu lassen. Diese Gewässerschau soll auf der Gemarkung Lauchheim das Büro Zeeb aus Ulm durchführen. Neun Kilometer zu begutachtende Wasserlänge erfordere einen sehr hohen Verwaltungs- und Organisationsaufwand.

„Das kann unser Stadtbauamt mit 1,6 Mitarbeitern nicht erbringen“, lieferte Bürgermeisterin Andrea Schnele als Begründung, weswegen für 9 600 Euro nun ein Fachbüro mit der Gewässerschau beauftragt wurde. Festgestellt sollen Abflusshindernisse, illegale Bauten oder Ablagerungen und es werden Art und Umfang der Gewässerunterhaltung überprüft. 

Kanalisationsplan

Ein Kanalisationsplan aus dem Jahr 1989, analog hergestellt und ohne zwischenzeitlich eingearbeiteten Änderungen gab Anlass für die Gemeinderäte in Lauchheim diesen nach nunmehr 33 Jahren aktualisieren zu lassen. Dabei sollen im Wesentlichen hydraulische und abwassertechnische Faktoren in Modellen berechnet und in einem Planwerk digitalisiert werden. Für ein Siedlungsgebiet wichtig sei, dass Entwässerungseinrichtungen so dimensioniert sind, dass ein schadloser Abfluss des anfallenden Niederschlags- und Schmutzwassers gewährleistet ist.

Ein Kanalisationsplan oder auch Generalentwässerungsplan beinhaltet Details zur Art der Kanalisation und Einleitung in das Gewässer sowie die Regenwasserrückhaltung und –behandlung. Das Büro Grimm aus Ellwangen erhielt für 96 750 Euro den Zuschlag. 

Neue Schulmöbel

 Seit diesem Schuljahr ist die erste Klasse der Deutschorden-Schule in Lauchheim wieder dreizügig. „Die Möbilierung reicht nicht aus, um einer dritte Klasse damit auszustatten“, informierte Bürgermeisterin Andrea Schnele die Gemeinderäte. Die stimmten einer Vergabe der Möbilierung an die Firma flex-i aus Ilsfeld-Auenstein für 19 000 Euro zu. 

Baugebiet „Sallenfeld III“ wird vermessen

 Nach einem Entwurf folgt die amtliche Grundstücksvermessung. Für das neue Wohnbaugebiet „Sallenfeld III“ beauftragte der Gemeinderat Lauchheim das Büro Baader aus Ellwangen für 50 000 Euro mit den Vermessungsleistungen. 

Neue Tore für Feuerwehrhaus

 Ein Tor wurde bereits nach einem Brandschaden ausgetauscht. Rechtliche Vorgaben nach einem Umbau des Feuerwehrgerätehauses in Lauchheim machen nun den Austausch der beiden übrigen Tore notwendig. Der Gemeinderat stimmte der Auftragsvergabe an die Firma ASSA Employ für 18 300 Euro zu.

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