Matinee mit Verve auf der Kapfenburg

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150 Zuhörer genossen das Werkstattkonzert der Hornblower.

150 Zuschauer haben das Werkstattkonzert der Hornblower Big Band genossen.

Lauchheim. Der Trude Eipperle Rieger-Konzertsaal war bis auf den letzten der 150 zugelassen Plätze besetzt, als die Hornblower Big Band unter der Leitung von Bernd Oppolzer am Sonntag nach einem Jahr Pause wieder zu einem Werkstattkonzert auf Schloss Kapfenburg luden.

Die Esslinger Big Band eröffnete das Konzert mit Shiny Stockings, einem Swing-Klassiker der Count Basie Big Band. Mit 500 Miles High von Chick Corea folgte ein Latin-Kracher mit Samba-Feeling aus den 70er Jahren in einem aktuellen Big Band Arrangement. Bei Bone Case Full O´Blues zeigten die Posaunen solistisch ihr Können. Der folgende Ohrwurm Take The „A“ Train war die Erkennungsmelodie von Duke Ellington, das Publikum honorierte die moderne Interpretation des Jazz-Standards mit langem Applaus. Es folgten zwei Eigenkompositionen der Band: The Hopster II von Stephan Wursthorn, ein treibender Shuffle, und Jungle Guy vom Matthias Fuchs im Boogaloo-Stil rissen das Publikum mit. Crystal Silence ist eine wundervolle Komposition von Chick Corea und setzte den ruhigen Kontrapunkt zum umtriebigen Jungle Guy. Mit viel Swing endete das Konzert schließlich: In der Yardbird Suite von Charlie Parker zeigte der Saxofonsatz virtuos sein Können – danach forderte das Publikum vehement die Zugabe ein: Mit Nobody´s Perfect von Sammy Nestico endete ein kurzweiliger und swingender Sonntagmorgen.

Weitere Infos zur Hornblower Big Band gibt es unter www.hornblowerbigband.wordpress.com.

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