Richtfest für die Digitalisierung

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Sie haben sich für die Zukunft der Deutschorden-Schule eingesetzt. Beim „Richtfest der Digitalisierung“ durfte gefeiert werden.
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An der Schule in Lauchheim finden digitale Tools und Technik großen Anklang. Nun wurde die neue Ausstattung für den Unterricht gefeiert.

Lauchheim

Digitale Tafeln und I-Pads statt Tageslichtprojektoren und weißer Kreide – der Alltag an Schulen hat sich verändert. So auch an der Deutschorden-Schule (DOS) in Lauchheim, wo jüngst die Umsetzung der Digitalisierung gefeiert wurde. „Aus dem Boden gestampft, mit Zuschüssen des Landes und Unterstützung der Stadt“, fasst Schulleiterin Gudrun Gehringer zusammen. „Wir sind nun eine gute Etappe weiter und dürfen uns auf diesen Teilerfolg unserer Arbeit freuen.“ Sie nennt die Feierstunde „Richtfest der Digitalisierung“ und betont: „Eine Schulleitung ist immer nur so gut wie ihr Kollegium.“

Was sich an der DOS verändert hat, erfahren Gäste und Gemeinderäte anhand eines Films auf einer der digitalen Tafeln. Dort beschreiben Schüler die neuen Unterrichtsformen, wo die Lehrer plötzlich hinten im Klassenzimmer stehen, um vorne etwas zu zeigen, und wie eine Schulstunde mit den neuen Medien auch wirklich Spaß macht.

Die Lehrer Christoph Leuze und Jörg Straubmüller kümmern sich als Administratoren um die Netzwerkbetreuung. „Was in Klasse 4 als AG-Digitale Medien beginnt, setzt sich später als Wahlfach-Informatik fort“, beschreibt Leuze die Arbeit in den Klassenstufen. Auch die Umgangsregeln im Netz spricht er an: „Die sind eben anders, als wenn man Face to face miteinander spricht.“

An diesem Nachmittag dürfen die Gäste bei einem Rundgang die I-Pads ausprobieren. „Es dauert nur wenige Sekunden und schon erscheinen die gemachten Bilder auf der digitalen Tafel“, zeigt Straubmüller das Ergebnis.

Stadtkämmerin Vanessa Wille blickt zurück, wie im Juli 2020 mit dem Schulserver „IServ“ alles begann. Ob nun „Digitalpakt Schule“ oder „Zukunftsland Baden Württemberg“. „Wir konnten inzwischen fünf Förderprogramme ausschöpfen und haben rund 225.000 Euro an Fördersumme erhalten“, so Wille, die von Glück spricht: „Wir sind nie in Lieferengpässen steckengeblieben.“ Dazu weiß sie aber auch über unzählige Besprechungen und nötige Arbeitsstunden von Bauhofmitarbeiter André Blumenthal und Hausmeister Thomas Maier.

Als Wegweiser bei der Digitalisierung der Deutschorden-Schule mit dabei ist die EDV-Firma Fornax mit Marko Bauer. „Die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten ist toll“, zeigt sich der IT-Experte begeistert. „Jeder hat sein Bestes gegeben, um dieses Ergebnis herauszuholen.“

Bürgermeisterin Andrea Schnele ist froh über den Partner Fornax: „Toll, wie alles Anklang findet“, sagt sie. „Das Ergebnis ist wunderbar. Die Viertelmillion wurde in die Deutschorden-Schule sehr gut investiert.“

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