Riesengockel und Schlappohren zu haben

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Von rechts im Bild: Gastwirt Eberhard Thamasett mit Enkel Theo und Tochter Sabrina Müller sowie Herbert Zeller, der Vorsitzende des Kleintierzuchtvereins.

Am Rosenmontag wird im Landgasthaus Thamasett Tradition gepflegt.

Lauchheim. Auch wenn die närrische Jahreszeit auf den meisten Kalenderblättern durchgestrichen wurde, brauchten am Rosenmontag in Lauchheim nicht alle auf ihre Faschingsgewohnheiten zu verzichten. Statt wie sonst im brechend vollen Saal, gab es beim Landgasthaus Thamasett in diesem Jahr halt eben Kutteln & Co. zum Mitnehmen. Und um die über 100-jährige Tradition des Taubenmarkts zu wahren, wurden die begehrten "Viechereien" anstatt mit Hammerschlag per schriftlichem Gebot versteigert.

Die Tiere stammen allesamt von Mitgliedern des Kleintierzuchtvereins Lauchheim. Nur sind es wegen der aktuellen Regelungen deutlich weniger als sonst. Der Brahma-Gockel auf dem Arm des Vorsitzenden Herbert Zeller ist ein echtes Schwergewicht und zählt zu einer der größten Hühnerrassen. Dagegen wirkt der Zwergwidder weiter oben im Käfig mit seinen Schlappohren dann doch eher niedlich.

Theo, dem jüngsten Spross der Wirtsfamilie, gefallen sie beide. Mit Mutter Sabrina Müller und Opa Eberhard Thamasett darf er noch vor dem geordneten Ansturm auf die Küche den Tieren einen kleinen Besuch abstatten.

Wie die Versteigerung ausgeht und wer das jeweils höchste Gebot abgegeben hat, wird den neuen Besitzern noch telefonisch mitgeteilt.

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