Roter Ferrari für perfektes Grün auf dem Sportplatz

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Der neue Sportplatz kommt bei den Kickern gut an. Die Rasenpflege will die Stadt nun in Eigenregie erledigen.
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Lauchheims Bauhof soll den Rasen künftig selbst pflegen - mit einem neuen Aufsitzmäher.

Lauchheim Mit einem Ferrari GT und einem fachkundigen Bauhofmitarbeiter will die Stadt Lauchheim künftig für einen perfekten Sportrasen sorgen. Bisher hat sich die Firma „Sportstättenbau Garten-Moser“ aus Essingen um den „Heiligen Rasen“an der Jagst gekümmert. Ganz so wie ausgemacht, als das Rasenspielfeld mit seinen 62 mal 102 Metern im Juli 2021 fertiggestellt war.

Ab dem Jahr 2022 möchte die Stadt Lauchheim die Mäharbeiten für das Rasenspielfeld sowie die daran angrenzenden Grünflächen in eigener Regie erledigen. Deshalb wurde auch zum März 2022 beim Bauhof bereits ein neuer Mitarbeiter eingestellt. Einzig um die Anschaffung eines speziellen Mähgerätes ging es in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats noch.

Was sich nach Beratung durch die Firma Bassler, als das geeignetste Gerät herauskristallisiert hat, ist ein Ferrari GT Sportplatzmäher. Ein multifunktional einsetzbarer Profi-Aufsitzmäher in Rot, so wie es heißt. Mit 1,3 Meter breitem Mähwerk, Absaugung über eine Turbine und einer 800 Liter Fangbox mit Hochentladung. Die geschätzten Anschaffungskosten liegen bei rund 33 000 Euro. Der Auftrag soll nun an den wirtschaftlich günstigsten Anbieter vergeben werden.

Was die Bürgermeisterin sagt

Im Gespräch mit Bürgermeisterin Andrea Schnele erfährt die SchwäPo, dass der Vertrag mit der Firma Moser zum Jahresende ausläuft und die Stadt Lauchheim zum Umdenken gebracht hat. „Inzwischen haben sich außer dem Sportplatz noch sehr viel mehr Grünflächen angehäuft, die laufend gemäht werden müssen“, so die Bürgermeisterin, die den Stadtpark, Flächen im neuen Wohnbaugebiet und weiteres aufzählt, was das Vorhaben begründet. „Das neue Rasenspielfeld war teuer. Deshalb sind wir auch besonders darauf bedacht, den neuen Mitarbeiter ausreichend zu schulen.“ Weil Mähen, Düngen und Wässern sicher allein nicht ausreiche, könnte dennoch die Firma Moser eventuell auch weiterhin mit speziellen Arbeiten beauftragt werden. Doris Weber

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