Straßen sanieren statt unter Schlaglöchern leiden

+
Nicht nur der Asphalt, auch das was unter dem Flickenteppich liegt, wird in die Planung einer Sanierung von Erzgebirgstraße und Ziegelgarten in Lauchheim mit einbezogen
  • schließen

Wie Lauchheim das Straßen- und Wegenetz sanieren will und was als erstes auf einer Liste steht. 

Lauchheim  Schlaglöcher, Spurrinnen, Flickstellen oder Ausbrüche – um das Straßen- und Wegenetz bewerten zu können, hat Lauchheim im Jahr 2018 die Firma eagle-eye aus Berlin die Gesamtgemarkung befahren lassen. Nach Ermittlung des Ist-Zustands wurde seinerzeit vom Gemeinderat beschlossen, im Zeitraum von zehn Jahren jährlich 400 000 Euro in die Straßensanierung zu investieren.

Was folgt, ist die Sanierung, der am meisten von Schäden betroffenen Straßenabschnitte. „Die Bahnhofstraße und die Bopfinger Straße sind bereits geplant“ wusste Bürgermeisterin Andrea Schnele in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats. Nun ginge es um die Planungsleistungen für Erzgebirgstraße und Ziegelgarten. „Auf einer Gesamtlänge von 500 Metern ist durch mangelhaftem Unterbau ein Vollausbau unabdingbar“, so heißt es in einer Empfehlung. Wasserleitungen, Hausanschlüsse, vorhanden Abwasserkanäle, Stromanschlüsse und Breitbandrohre – alles werde in die Überlegungen zu einer Entwurfs- und Ausbauplanung mit einbezogen. 975 800 Euro beträgt die Kostenschätzung für die Sanierung der  beiden Straßen, zu dessen Planung nun das Büro „a2Plan“ per Beschluss des Gemeinderats  beauftragt wird.

Zurück zur Übersicht: Lauchheim

Mehr zum Thema

Kommentare