Strom tanken neben Sportgelände

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E-Autos könnten auch bald neben dem Sportgelände Strom tanken.
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Wo es in Lauchheim Ladestellen für E-Autos gibt und an welcher Stelle neue geplant sind. 39 Cent pro Kilowattstunde möchte die EnBW-ODR verlangen.

Lauchheim

Während beim Bau der neuen Mehrzweckhalle in Lauchheim gerade die Handwerker an der Außenfassade zu Gange sind, starten nebenan die vorbereitenden Maßnahmen für den Parkplatz. Dort möchte die EnBW-ODR zwei Ladestationen für E-Autos einrichten.

Wo es in Lauchheim schon welche gibt, erläuterten die Kommunalberaterin Stefanie Stengel-Mack und der Kommunalberater Lorenz Eitzenhöfer jüngst in der Sitzung des Gemeinderats. „Zwei AC-Ladepunkte gibt es bei Schloss Kapfenburg. Weitere AC- sowie DC-Ladepunkte finden sich auf dem Parkplatz des Regionalmarkts Bengelmann“, so Stengel-Mack, die auch von einem Schnell-Ladesystem berichtet, wonach für 100 Kilometer Fahrt bereits eine Ladezeit von zehn Minuten genüge.

„Die Tendenz an E-Fahrzeugen ist steigend“, wie Eitzenhöfer sagte, weswegen für den Außenbereich vor der Mehrzweckhalle bereits eine E-Ladeinfrastruktur vorgesehen sei. Demnach möchte die EnBW-ODR dort eine AC-Ladesäule mit zwei Ladebuchsen und einer Leistung von 2x22 Kilowatt installieren. „Die Gesamtladezeit hängt vom jeweiligen Elektroauto ab. Mit 100 Kilometer je Stunde kommt man aber ungefähr hin“, schätzte Stengel-Mack. 39 Cent pro Kilowattstunde möchte die EnBW-ODR gemäß eines Tarifbeispiels verlangen und eine Blockiergebühr, damit die Parkplätze nicht von Dauerparkern belegt werden. „Die Aufstellung und der Betrieb obliegen der EnBW-ODR. Die Stadt stellt die Fläche“, erklärte Bürgermeisterin Andrea Schnele das Konzept des Ostalbkreises.

Diskussionsbedarf unter den Gemeinderäten besteht noch wegen möglicher Ladestellen für E-Bikes. Zu wenig würden manche Systeme genutzt, wie Eitzenhöfer sagte. Es bewege sich aber sehr viel. Weshalb sich die Gemeinderäte der Sache nicht ganz verschließen möchten und zumindest Leerrohre bis zum Parkplatz befürworten. „Klimaschutz und Nachhaltigkeit werden uns noch viele Jahre beschäftigen“, so die Bürgermeisterin.

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