Viele Herausforderungen gemeinsam bewältigt

+
Bürgermeisterin Andrea Schnele bei ihrer Neujahrsansprache
  • schließen

Bürgermeisterin und Akademiedirektor wenden sich online an die Bürger.

Lauchheim. Die 3Gs stehen für Bürgermeisterin Andrea Schnele für Glück, Gesundheit und Gottes Segen. In ihrer Neujahrsansprache blickt sie dankbar auf das vergangene Jahr zurück und betont: „Mit gemeinsamer Kraft haben wir viele Herausforderungen gemeistert und das Beste aus der Situation herausgeholt.“

So ist es zum wiederholten Male auch nicht der Neujahrstag, an dem die Bürgermeisterin zwischen musikalischen Glanzpunkten beim Konzert des Musikvereins Stadtkapelle Lauchheim spricht, sondern der Silvesterabend, wo sie sich per Videobotschaft von Schloss Kapfenburg an die Bürgerinnen und Bürger von Lauchheim, Hülen und Röttingen wendet.

„Die Fülle an Aufgaben ist nach wie vor enorm“, sagt Schnele und nennt die wichtigen Meilensteine, die im Jahr 2021 erzielt werden konnten. Allen voran das Richtfest der neuen Mehrzweckhalle und das Richtfest zum Neubau des Feuerwehrhauses mit Dorfladen in Röttingen. Dazu die Digitalisierung der Deutschorden-Schule, Erarbeitung und Umsetzung einer Friedhofsordnung für Lauchheim und Hülen sowie die Einweihung des DRK-Seniorenzentrums. Schon des Öfteren umschrieb die Bürgermeisterin den „Treffpunkt Bären - Stiftungshaus für Vereine und Soziales“ als ihre Herzensangelegenheit. Heute freut sie sich über die Fertigstellung der Außenanlagen und den Tag der offenen Tür – eine Gemeinschaftsaktion aller Nutzer und Gönner des Treffpunkts.

Schnele zieht für 2021 eine positive Bilanz. „Die Corona-Pandemie hat aber auch bei mir Spuren hinterlassen. Sie hat mir vor allem gezeigt, auf wen ich mich verlassen kann.“ Einen Dank richtet sie an alle, die daran mitgewirkt hätten, dass Lauchheim eine lebens- und liebenswerte Stadt sei. „So kann ich nach wie vor mit Fug und Recht behaupten: Lauchheim ist die kleinste und schönste Stadt im Ostalbkreis.“

Schnele spricht von Wertschätzung und Brückenbauen. „Haben sie Verständnis füreinander und geben aufeinander Acht. Respektieren und tolerieren sie andere. Vor allem: Halten sie zusammen.“ Ihr Appell: „Wir alle sind Lauchheim! Nur gemeinsam können wir die großen Herausforderungen, die das Jahr 2022 mit sich bringen, bewältigen.“

Was Moritz von Woellwarth sagt

Auf ein Kulturjahr 2022 freut sich Moritz von Woellwarth. Der Direktor der Internationalen Musikschulakademie Kulturzentrum Schloss Kapfenburg schließt sich der Videobotschaft an. Nach neun Monaten Dienstzeit weiß er um die komplexe und weit verzweigte Institution. „Nur dank eines fantastischen Teams können wir auf diesem hohen Niveau arbeiten und wirken.“ Die Musikschulakademie stehe als öffentliche Bildungseinrichtung nicht nur für Probeaufenthalte, Fort-, Weiterbildung und Konzerte zur Verfügung, sondern diene gleichermaßen als Dreh- und Angelpunkt vielfältiger Aktivitäten, Wanderungen und Spaziergänge.

Seine Gedanken fasst von Woellwarth in Worte: „Die Anspannung und das Leid der letzten zwei Jahre, haben uns extrem gefordert. Wir waren aber mehr am Ort und haben Zeit erhalten.“ Er spricht von Zwischenräumen der Unruhe mit Zeit, Kraft zu tanken und das Dasein zu genießen. „So heißt auch die Eröffnung des Festivals 2022 „Da sein“ - verbunden mit der Hoffnung, die Musik und das Verweilen bei uns, möge ihnen Lebensmut und Freude schenken“, so der Akademiedirektor, der sich schon jetzt auf ein baldiges Wiedersehen auf Schloss Kapfenburg freut.

Doris Weber

Das historische Rathaus von Lauchheim

Zurück zur Übersicht: Lauchheim

Mehr zum Thema

WEITERE ARTIKEL

Kommentare