WildOne rockt den Bärengarten in Lauchheim

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Auf der Rubelfete macht die Band „WildOne“ die historische Kegelbahn des Bären-Areals zum offenen Proberaum
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Auf der Rubelfete des „KultKlubs“ Lauchheim herrschte am Freitag beste Stimmung.

Lauchheim Lagerfeuer-Romantik unter uralten Kastanienbäumen, Menschen mit Sehnsucht nach einem Stück Normalität und Rockmusik, die aus dem Gebälk einer historischen Kegelbahn in den Garten eines ehemaligen Gasthauses hinüber schwappte. Was nach einem Jahr Pause auf der Rubelfete des „KultKlubs“ Lauchheim rund um das Bären-Areal auf die Beine gestellt wurde, konnte sich wahrlich sehen und feiern lassen.

Es war wie ein Fest unter vielen Freunden und von solchen gemacht, die schon als Zwölfjährige damals vor vierzig Jahren in einem ausgedienten Werkzeugschuppen zusammensaßen. Heute sind es 18 Familien, die sich nach ihrer Zeit der Jugendhütten als „KultKlub“ in Lauchheim für die Gemeinschaft engagieren. Ihr altes Domizil haben sie schon lange aufgegeben, dafür sieht man sie zuweilen rund um den Bären, dem Stiftungshaus für Vereine und Soziales in Lauchheim. „Wir waren an der Planung der Versorgungshütten beteiligt und haben auch sonst viele Stunden daran mitgewirkt“, so Vorstand Michael Jast, der erklärt, wie der „KultKlub“ zum Verein wurde und dass die Rubelfete mit dem legendären „Petersburger“ schon seit der Wende gefeiert werde.

Wenn auch zu anfangs in kleinerem Rahmen und nicht wie in diesem Jahr mit der Cover-Rock-Formation „WildONE“. Die haben ihren Proberaum nämlich kurzerhand zwischen das Gebälk der alten Kegelbahn verlegt und zusammen mit befreundeten Mitgliedern der Band „Deaf Elephant“ die Gäste im Bärengarten in ausgelassene Stimmung versetzt. Dabei wurde das Mikrofon gleich mehrfach an solche weitergegeben, die sich vor großes Publikum trauten.

„Die Party war echt der Hammer“, zeigte sich Michael Jast am Ende begeistert. „Ob nun am Einlass mit Registrierung und 3G-Nachweis oder auch sonst – man brauchte mit niemanden zu diskutieren. Alle freuten sich endlich wieder dabei sein zu können“, so Jast über einen gelungenen Abend, dessen Erlös wieder in das Bären-Areal fließen soll.

Doris Weber

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