Nach dem Rohbau folgt ein kleines Richtfest

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Bald wird der Rohbau der Mehrzweckhalle fertig sein.
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Die letzten Vergabepakete für die neue Mehrzweckhalle in Lauchheim werden geschnürt.

Lauchheim. Nun geht beim Bau der neuen Mehrzweckhalle in Lauchheim alles sehr schnell. „Die Firma Traub wird voraussichtlich Mitte Juni die Baustelle verlassen“, informierte Bürgermeisterin Andrea Schnele in der Sitzung des Gemeinderats. Einmal mehr lobte sie die gute Arbeit und Zuverlässigkeit der für den Rohbau verantwortlichen Baufirma und die der Architekten und Bauleiter. Um „Danke“ zu sagen, möchte Schnele ein Richtfest abhalten. Dieses soll voraussichtlich am 10. Juni und in kleinem Kreis stattfinden.

Bis dahin gilt es für die Räte aber noch das fünfte Vergabepaket abzusegnen. „Wir befinden uns auf dem Endspurt“, wie die Bürgermeisterin sagte, denn es bliebe mit dem „Vergabepaket 6“ nur noch eines übrig.

Ausgeschrieben waren die Landschaftsbauarbeiten der Außenanlagen, zu denen die Firma Grünanlagen Schwarz für 350 585 Euro nun den Zuschlag erhielt. Sowie die Straßenbauarbeiten des Parkplatzes, wo der Firma Haag-Bau aus Neuler mit 274 265 Euro der Auftrag zugesprochen wurde. Zu den Schreinerarbeiten lieferte die Firma Single aus Frickenhausen mit 42 122 Euro und damit 14 Prozent unter der Kostenberechnung das beste Ausschreibungsergebnis.

Komplizierter gestaltete sich die Ausschreibung der Schlosserarbeiten, die noch aus dem „Vergabepaket 2“ übrig waren. Wegen überhöhten Submissionsergebnissen mussten diese zuletzt auf zwei Leistungsverzeichnisse aufgeteilt werden. „Um Einsparpotenzial zu finden, haben wir die Ausschreibung mehrfach modifiziert und die Gewerke in Metallunterkonstruktion und Schlosserarbeiten aufgeteilt“, so Schnele, die die Probleme darin geschuldet sah, dass der Stahlpreis so nach oben gegangen sei. Den Gemeinderäten präsentierte sie in Bezug auf die Metallunterkonstruktion eine erfreuliche Nachricht: „Im dritten Anlauf haben wir doch noch ein gutes Ergebnis erzielt“, sagte die Bürgermeisterin über ein Angebot der Firma Mahler aus Kirchheim, die nun für 29 918 Euro die Stahlbau-Unterkonstruktion der Außenfassade ausführen wird. Dass es am Ende nochmals 3000 Euro mehr werden sollten, galt einer Empfehlung, wonach die Räte für eine Pulverbeschichtung der Metallverglasung in grau-matt statt glänzend stimmten.

Allein die Vergabe der Schlosserarbeiten, die an acht Unternehmen verteilt wurden, steht nun im aktuellen Paket noch aus.

Doris Weber

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