Nach Ostern soll Einweihung sein

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Noch stehen die Fahrzeuge der Handwerker in Reih und Glied. Im April soll die neue Mehrzweckhalle eingeweiht werden.
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Der Termin für die offizielle Eröffnung der Mehrzweckhalle in Lauchheim steht fest.

Lauchheim.  Zuletzt hat sich Bürgermeisterin Andrea Schnele zu keiner Prognose mehr hinreißen lassen. Vielmehr machte sie es spannend, ob denn die neue Mehrzweckhalle in Lauchheim oder das neue Feuerwehrgerätehaus in Röttingen das Rennen um den Einweihungstermin machen würde. Nun ist die Katze aus dem Sack.

„Am Sonntag, 24. April 2022 ab 10 Uhr findet im Beisein von Nicole Razavi, Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen des Landes Baden-Württemberg, die Einweihung der Alamannenhalle statt“, sagte die Bürgermeisterin während der jüngsten Sitzung des Gemeinderats. Ob Röttingen noch auf der Überholspur vorbeizieht, bleibt fraglich. „Hier müssen wir uns noch wegen eines Termins abstimmen.“ Nähere Informationen zu einem möglichen Programm soll es später geben. 

Bis dahin hatte sich der Gemeinderat mit der Herstellung einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Mehrzweckhalle zu beschäftigen. Als zu gering wurde während der Hallenplanung der Eigenverbrauch an Strom eingeschätzt, weswegen zwar keine Anlage installiert, eine Nachrüstung aber jederzeit garantiert werden sollte. Nun könnte es zu einer Verpachtung der Dachfläche kommen. Jedoch hat eine Abfrage bei regionalen Energie-Unternehmen lediglich zu einem Angebot geführt.

„Die OstalbBürgerEnergie (OBE) als eingetragene Genossenschaft möchte gerne eine PV-Anlage mit einer Leistung von rund 150 kWp auf dem Dach der  Halle errichten“, informierte Schnele.

Dazu sei vom Klimaschutz-Ausschuss angeregt worden, einen kleineren Teil im Eigentum der Stadt zur Eigenversorgung und Einspeisung zu betreiben. Eine zusätzliche 28 kW-Eigenverbrauchsanlage sei  nach Abstimmungsgesprächen mit der OBE wohl denkbar und läge bei rund 32 000 Euro. In Modulen ausgedrückt wären dies 404 Module a‘ 370 Watt zur Volleinspeisung der OBE und 76 Module zum Eigenverbrauch der Stadt Lauchheim. Per mehrheitlichem Beschluss wurde die Verwaltung nun vom Gemeinderat ermächtigt, mit der OBE einen Pachtvertrag für die Dauer von 20 Jahren und Option auf Verlängerung um maximal 5 Jahre abzuschließen. Gleichzeitig sollen zehn Geschäftsanteile  der Genossenschaft in Höhe von 1 000 Euro erworben werden.

Die Entscheidung um eine Eigenverbrauchsanlage wurde zunächst vertagt. „Wir sollten erst unseren Eigenverbrauch in Erfahrung bringen“, so Stadträtin Claudia Gerken (CDU). „Nicht übers Knie brechen“ wollte auch Monika Bernreiter (FWV) die Entscheidung. „Vielleicht liegen uns ja in einem Jahr valide Zahlen vor“, hofft Stadtrat Christian Hägele-Allocca (UBL).

Sollte es zu einem Vertrag mit der OBE kommen, besteht auch für die Bürgerschaft von Lauchheim die Möglichkeit, Geschäftsanteile zu zeichnen. Hierzu möchte Bürgermeisterin Andrea Schnele zu gegebener Zeit im Stadtanzeiger informieren.

⋌Doris Weber

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