Realpolitik hautnah

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Roderich Kiesewetter sprach im Pfarrstadel. Foto: privat

Roderich Kiesewetter zu Gast in Westhausen.

Westhausen. Roderich Kiesewetter betrat in Westhausen einen sehr guten besuchten Pfarrstadel und erlebte mit den Besucherinnen und Besuchern einen Gesprächsabend, bei dem die Aktualität der Berliner Politik im Laufe der Diskussionsrunde einen besonderen Platz einnehmen sollte.

Kiesewetter folgte der Einladung der Kolpingsfamilie Westhausen und des CDU-Gemeindeverbandes Westhausen/Lippach, um über Themen und Fragen aus dem Wahlkreis und die Herausforderungen der Deutschland-, Europa- und Weltpolitik zu diskutieren. Als Mann der Basis begann er mit den Themenfeldern der Krankenhausdebatte im Ostalbkreis und des öffentlichen Nahverkehrs. Er betonte die Vielschichtigkeit der Aufgaben in der Klinikfrage und lenkte einen Blick auf die fehlenden Fachkräfte zur Neujustierung der Krankenhauslandschaft im Ostalbkreis. Beim 49-Euro-Ticket sieht er die Großstädte und Ballungszentren im Vorteil, da hier bereits ein sehr gutes ÖPNV-Netz bestünde. Auf dem Land sei leider durch die gesetzten Rahmenbedingungen dieser Maßnahme keine Erweiterung des Angebotes zu erwarten. Die zahlreichen Gäste konfrontierten Roderich Kiesewetter mit einem breiten Katalog an politischen Themen. Dieser reichte von der Energiesituation, dem Arbeitsmarkt, der sozialen Lage im Land bis zur Konstellation in der Ukraine. Kiesewetter ist durch seine Fachkompetenz derzeit ein wichtiger Ansprechpartner zu den Entwicklungen bei der Bundeswehr und im Ukraine-Krieg mit seinen weitreichenden Facetten über den Globus. Just in dem Moment, als Kiesewetter seine Erfahrungen und Handlungsideen ausführte, platze die Meldung des angekündigten Rücktritts von Verteidigungsministerin Christine Lambrecht in den Abend. Das Publikum wurde Zeuge Berliner Politik. Kiesewetter selbst war nur wenige Minuten später aus Westhausen dem heute-journal in Mainz zugeschaltet.

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