Schrottsammlung bringt 630 Euro-Spende ein

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Im Bärengarten übergaben Vorstandsmitglieder des Stadtverbands Schecks über die Erlöse aus einer Schrottsammlung an Vertreter örtlicher Vereine. Hierüber freuten sich mit Bürgermeisterin Andrea Schnele (links) und Stadtverbandsvorsitzendem Udo Blaga (rechts) auch Mitglieder des Kultclubs, die mit ihren Aktionen und Veranstaltungen zur „Bärenbelebung“ beitragen

Welche Aktion sich der neue Vorsitzende Udo Blaga überlegt hat und wer davon profitiert.

Lauchheim. Eine zum ersten Mal vom Stadtverband für Kultur und Sport durchgeführte Schrottsammlung hat 630 Euro erbracht, die dem Vereinshaus „Bären“, der Initiative Integration und dem SVL gespendet worden sind.

Gemeinsam etwas bewegen, das schwebt dem neuen Stadtverbandsvorsitzenden Udo Blaga vor, denn „Coronaverordnungen- und Beschränkungen haben zwei Jahre lang viele öffentliche Vereinsaktionen ausgebremst.“ So sagte er es bei der Scheckübergabe, zu der Mitglieder des Lauchheimer „Kultclubs“, die gerade von einer Tour auf dem E5 von Oberstdorf im Allgäu nach Meran zurückgekehrt waren im Bärengarten.

Dort forderte der Stadtverbandsvorsitzende auf, „nichts Metallenes - auch keine elektrischen Kabel - wegwerfen, wir holen es ab.“ Im Oktober 2022 soll das nochmals geschehen, nachdem der erste Versuch im Juni einen guten Erfolg erbracht hatte.

Auch die Frage, warum der Stadtverband, Dachorganisation der Lauchheimer Vereine auf die Idee gekommen ist, Schrott zu sammeln, kam zur Sprache. Udo Blaga berichtete wie er über seine Kinder zum Kleintierzuchtverein gekommen sei und dort auf Ludwig Fischer traf. Der ist in Lauchheim ein Begriff und zählt auch zum „Samstagabend-Sportschau-Stammtisch“ beim "Thamasett", wo Schrottsammeln für einen guten Zweck erwogen worden sei.

Allerdings dürfe nicht jedermann Schrott sammeln, dafür aber ein getragener Verein. „Und so kam der Stadtverband ins Spiel“, sagten Blaga und Fischer und möchten das auf möglichst viele Vereine erweitern. Dass der erste Versuch hierzu gelang, danke man auch dem Lauchheimer Thomas Berhalter, der im Wertstoffgeschäft tätig sei und einen Container zum Aufnehmen der Altmetalle bereitgestellt habe.

Bürgermeisterin Andrea Schnele fand das „toll und einen guten Ansatz, möglichst alle örtlichen Vereine ins Boot zu bekommen.“ Auch das Altpapiersammeln wurde angesprochen und bedauert, dass die „blaue Tonne“ der GOA attraktiver geworden sei, als das Bündeln für örtliche Vereine. Dem soll jetzt bei metallenen Wertstoffen vorgebeugt werden. Informationen dazu gibt es zeitnah im Amtsblatt.Franz Mayer

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