Das Leben in Westhausen wird teurer

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Der Freibadbesuch in Westhausen wird teurer.
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Gremium erhöht Eintrittspreise für das Freibad, die Hundesteuer und den Gebührenkatalog

Westhausen. Der Gemeinderat hat die Erhöhung einiger Abgaben beschlossen. So werden die Eintrittspreise ins Freibad nach zehn Jahren den gestiegenen Personal- und Energiekosten angeglichen. Tageskarten für Erwachsene kosten vier Euro statt 3,30 Euro, Jugendliche von sechs bis 16 Jahren zahlen 50 Cent mehr, 2,50 Euro. Ganztags mit Familienpass sowie zeitbegrenzte Morgen- oder Abendkarten kosten für Erwachsene 2,50 Euro statt bisher zwei Euro. Bei Jugendlichen wird um 20 Cent auf 1,50 Euro angehoben. Die Jahreskarte für Erwachsene kostet 80 statt 60 Euro. Jugendliche zahlen 40 Euro statt 30 Euro. Familienpassinhaber zahlen pro Jahreskarte als Erwachsene mit 40 Euro zehn Euro mehr. Jugendliche Passinhaber eine um fünf auf 20 Euro erhöhte Jahreskarte. Zehnerkarten für Erwachsene kosten 35 Euro statt 28 Euro. Jugendliche zahlen 20 Euro - sechs Euro mehr. Auch hier sind Familienpassinhaber begünstigt. Erwachsene werden mit 17,50 Euro statt mit 14 Euro zur Kasse gebeten. Jugendliche Inhaber mit zehn Euro anstelle der bisherigen sieben Euro. Ganze Familienkarten kosten 130 Euro - 20 Euro mehr pro Jahr. Familienkarten mit Pass 70 anstelle von 55 Euro.

Hundesteuer

Erstmals seit 2011 wurde die Hundesteuer ab Januar 2022 auf die Sätze umliegender Gemeinden angepasst. Für einen Hund sind statt bislang 72 künftig 96 Euro jährlich zu entrichten. Jeder weitere Hund kostet 192 statt 144 Euro. Kampfhunde werden mit 720 Euro statt 613 Euro veranschlagt. Die Zwingersteuer beträgt 192 Euro gegenüber den bisherigen 100 Euro. Jagdhunde bleiben steuerfrei.

Bei insgesamt 378 Hunden verspricht sich die Kommune jährliche Mehreinnahmen von 10.000 Euro. 38 000 Euro fließen so ab 2022 in die Gemeindekasse. An Ersthunden seien 316 Tiere gemeldet, Zweithunde 40 Tiere. Nur ein Züchter wird zur Zwingersteuer veranlagt. Kampfhunde werden in Westhausen nicht gehalten. Steuerfreie Jagdhunde sind es 21.

Verwaltungsgebühren

Kostendeckend kalkuliert wurden nun die Verwaltungsgebühren in einzelnen Bereichen angehoben. Gestaffelt nach Beschäftigte und Beamte wurden zunächst die durchschnittlichen Stundensätze ermittelt sowie in der neuen Gebührenordnung umgesetzt. Die Satzung von 2008 wurde angepasst. Auszugsweise hier einige Sparten: Auskünfte aus Akten und Büchern kosten bis zu 20 Euro, Bescheinigungen bis zu 50 Euro. Die Bearbeitung von Anträgen, Beglaubigungen und Bestätigungen sowie Genehmigungen, Erlaubnisse und Zulassungen werden mit bis zu 100 Euro verrechnet. Rechtsbehelfe, wie Widersprüche oder Dienstaufsichtsbeschwerden, kosten bis zu 250 Euro. Befreiungen von Vorschriften können bis zu 500 Euro kosten. Schreibgebühren für Schriftstücke in deutscher Sprache betragen 7,50 Euro und für Schriftstücke in fremder Sprache 15 Euro. Die Gebührenordnung kann im Rathaus eingesehen werden. Gerold Wenzel

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