Die „Noggalm Freunde“ stiften eine Ruhebank

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Bürgermeister Markus Knoblauch, Mitte, bei einer „Sitzprobe“ auf der von den Noggalm Freuenden errichteten Ruhebank in der Hardtbucksiedlung.

Sitzprobe mit Bürgermeister Markus Knoblauch zwischen Mühlstraße und Keppler Straße.

Westhausen. Auf der Grünfläche in der Gabelung zwischen Mühlstraße und P.W. Keppler Straße der Hardtbucksiedlung steht nun eine restaurierte Ruhebank. Die „Noggalm Freunde“ haben dies bewerkstelligt und Bürgermeister Markus Knoblauch zu einer Sitzprobe eingeladen. „Solche Bürgerinitiativen habe ich gerne“, freute sich Knoblauch, „sie kosten die Gemeinde nichts und tragen zur Wertschöpfung bei.“

Auf den Nächsten zugehen und Gemeinschaft fördern, das ist Lebenselixier der „Noggalm Freunde“. In Westhausen kennt man sie und darüber hinaus durch ihren „Macher“, Wolfgang Rieger, alias „Nogge.“ Viele Jahre war der bei der GOA beschäftigt und auf den Wertstoffhöfen einer der besonders Hilfsbereiten. Jeder, der dort schon mal ein Sammelsurium ausrangierter Haushaltsgegenstände vorbeibrachte, der weiß das zu schätzen. Der „Nogge“, legte mit Hand an, sei es beim Entladen eines Kofferraums oder eines Autoanhängers und freute sich, dass so, durch Müllsortierung ein erster, wichtiger Schritt zum Recycling vollzogen war.

„Noggalm“ das ist in der Hardtbucksiedlung das Anwesen von Wolfgang und Rosi Rieger. Ein Ort der Gastlichkeit für Freunde, allerdings keine Gaststätte. Doch Freunde von Nogge fühlen sich bei ihm wie Bergwanderer, wenn sie auf einer guten Alm versorgt werden.

Seit „Nogge“ im Ruhestand ist, haben sich seine Kochqualifikationen erweitert. Mittlerweile präsentiert er auf seinen Handydateien über 300 Variationen von Speisen, die er schon zubereitet hat. Die Noggalm Freunde schwärmen davon und auch andere Freunde und Bekannte, die dort Gastlichkeit erfahren haben. ⋌Franz Mayer

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