Erweiterung an der A7

+
Das Gewerbegebiet von Westhausen soll um 12,2 Hektar Richtung Autobahn hin erweitert werden. Foto: Oliver Giers
  • schließen

Über zwölf Hektar neue Gewerbefläche nahe der Autobahn versprechen verkehrsgünstige Lage und Investoren für Westhausen.

Westhausen

Die Schaffung neuer Gewerbeflächen nahe der Autobahn geht in die nächste Runde. Seit den ersten Beratungen im Jahr 2020 seien die notwendigen Verhandlungen mit Grundstückseigentümern geführt worden. Nun aber sollen zwei weitere Grundstücke in das neue Gewerbegebiet mit einbezogen werden, wofür ergänzend eine sogenannte Baulandumlegung vollzogen wird. Dies war Thema in der Sitzung des Gemeinderats.

Erweiterung um vier Hektar

Mit der Erweiterung um vier Hektar werde eine zweckmäßigere Erschließung des Baugebiets realisierbar, hieß es aus Verwaltungskreisen. Dafür wurde nun ein sogenannter Umlegungsausschuss aus sechs Mitgliedern bestimmt. Neben dem Vorsitzenden Bürgermeister Markus Knoblauch sind die Gemeinderäte Winfried Krieger, Josef Ebert, Robert King, Markus Schmid und Jutta Kuch bestimmt worden. Als deren Stellvertreter haben sich Stefan Elser, Benno Müller, Franz Fischer, Gabriele Schindelarz und Martin Häring bereiterklärt. Ergänzt wird der Ausschuss um Ortsbaumeister Dietmar Kuhn sowie Vermessungsingenieur Matthias Käser.

Das bereits bestehende 30 Hektar große Gewerbegebiet soll damit um insgesamt 12,2 Hektar erweitert werden. Zeigten sich 2020 einzelne Räte anfangs noch skeptisch, ob für eine Flächenerweiterung von damalig acht Hektar der richtige Zeitpunkt schon gekommen sei, stimmten nun, bei einer Gegenstimme, alle Ratsmitglieder sogar für erweiterte zwölf Hektar inklusive Baulandumlegung. Ob in der Zwischenzeit die schon damalige klare Haltung Knoblauchs gegen die Bedenken einzelner Räte den Ausschlag brachte, dürfte den Bürgermeister nicht weiter interessieren. Letztlich zählt nur das aktuelle Ergebnis eines fast einstimmigen Votums.

Verpflichtende Rolle für Region

Mit Sicherheit aber hat sich Knoblauch für die jüngste Beratung seine Argumente aus 2020 nochmals parat gelegt. So seien damalig schon zahlreiche interessante Bauanfragen mangels freier Flächen zurückgewiesen worden. Zudem hat Westhausen wegen der verkehrsgünstigen Lage an der A7, dem Knotenpunkt zur B29 und auch der Bahn, von jeher eine verpflichtende Rolle für die gesamte Region inne. Dies hatte nicht nur Landrat a.D. Klaus Pavel, sondern auch sein Nachfolger Dr. Joachim Bläse 2020 betont. Zudem würden neue Arbeitsplätze geschaffen und die zu erwartende Gewerbesteuer trage zur weiteren Entwicklung Westhausens bei.

Zukunftsweisend wurde das neue Gewerbegebiet ebenso unter Berücksichtigung eines möglichen vierspurigen Ausbaus der B29 geplant. Der bisherige Abzweig auf Höhe der Tankstelle sollte zur Kreuzung umgebaut werden.

Per Unterführung zu erreichen

Zudem sollten die neuen Betriebe über bestehende Unterführungen - sowohl zu Fuß als auch per Fahrrad - gut zu erreichen sein. Der Bahnhof sowie verschiedene Bushaltestellen liegen in wenigen Hundert Metern Entfernung, damit auch die Bedürfnisse von Pendlern berücksichtigt werden. Nach der nun folgenden Baulandumlegung werden die Planungen konkretisiert.

Zurück zur Übersicht: Westhausen

Kommentare